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Live-News am Morgen, 27.06.2016

Ikea ruft Schokolade zurück Live-News am Morgen, 27.06.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 27.06.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen oder? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.02 Uhr: Tschüss! +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und sind Dienstag wieder mit aktuellen Meldungen für Sie da.

+++ 9.52 Uhr: Ikea ruft Schokolade zurück +++

Die Möbelhauskette Ikea hat dunkle Schokolade zurückgerufen, weil der Milch- und Haselnussgehalt auf den Packungen nicht ausreichend angegeben ist. Das gefährde Allergiker, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen von dem Rückruf sind die 100-Gramm-Tafeln der Produkte Choklad Mörk 60 Prozent und 70 Prozent. Wer Milch und Haselnüsse vertrage, könne die Schokolade bedenkenlos essen. Kunden können die Produkte den Angaben zufolge in den Einrichtungshäusern abgeben und erhalten auch ohne Kassenbon ihr Geld zurück.

Ikea ruft Schokolade zurück.

Quelle: Fredrik Rege/obs

+++ 9.50 Uhr: Landesjugendamtsleiterin im Friesenhof-Untersuchungsausschuss +++

Die Leiterin des Landesjugendamtes soll heute um 10 Uhr vom Friesenhof-Untersuchungsausschuss befragt werden. Sie hat ebenso wie Sozialministerin Kristin Alheit (SPD), Sozialstaatssekretärin Anette Langner und die Betreiberin der inzwischen geschlossenen Friesenhof-Einrichtungen den Status als Betroffene. Sie haben im PUA im Vergleich zu Zeugen rechtliche Vorteile. Sie können sich beispielsweise in Ausschusssitzungen durch einen Rechtsbeistand vertreten lassen, der Zeugen auch Fragen stellen kann. Heute ist außerdem der bekannte und diskutierte „Trainingscamp“-Verfechter und Betreiber von Jugendhilfeeinrichtungen, Lothar Kannenberg, als Zeuge geladen. Er war einige Zeit im Friesenhof beratend tätig. Die Friesenhof-Häuser in Dithmarschen waren vor einem Jahr nach massiven Vorwürfen unter anderem wegen menschenunwürdiger Methoden im Umgang mit untergebrachten Mädchen geschlossen worden.

+++ 9.46 Uhr: Achtung auf der A7 +++

Zwischen dem Parkplatz Ohe und Warder in Richtung Hamburg steht ein defektes Fahrzeug. Der rechte Fahrstreifen ist blockiert.

+++ 9.36 Uhr: Lkw steht auf Olof-Palme-Damm in Kiel - Stau +++

Ein defekter Lkw blockiert auf dem Olof-Palme-Damm in Richtung Norden in Höhe der Ausfahrt Kronshagen-Nord eine Fahrspur. Die Polizei sichert das Fahrzeug. Der Verkehr staut sich.

+++ 9.30 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Der " SHZ" hat die Windjammerparade in einem sehenswerten 360-Grad-Video festgehalten.

Auf " KN-Online" können Sie sich ein Video von der Parade anschauen, das die KN-Reporter von einem Segelboot gedreht haben.

+++ 9.19 Uhr: Umfrage zu Zigaretten-Schockfotos: Mehrheit hält sie für wirkungslos +++

Die Mehrheit der Deutschen glaubt nach einer repräsentativen Umfrage nicht an die abschreckende Wirkung von Schockfotos auf Zigarettenpackungen. 58 Prozent der Befragten sagten in der Studie des forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, die Bilder seien keine wirksame Maßnahme, um Nichtraucher davon abzuhalten, mit dem Rauchen zu beginnen. Dass Raucher wegen der Fotos von Krebsgeschwüren, Raucherlungen oder verfaulten Zähnen auf den Packungen ihren Tabakgenuss aufgeben, bezweifeln sogar 81 Prozent, teilte die Krankenkasse heute in Hamburg mit. Grundsätzlich finden es aber 69 Prozent der Befragten in Ordnung, dass derartige Bilder gezeigt werden. Seit dem 20. Mai gilt in Deutschland die EU-Tabakrichtlinie, nach auf Zigarettenpackungen abschreckende Fotos gezeigt werden müssen. Die Bilder müssen zusammen mit Warnungen wie „Rauchen ist tödlich“ mindestens zwei Drittel der Vorder- und Rückseite der Packungen einnehmen. Bisher waren solche Hinweise kleiner.

+++ 9.06 Uhr: Achtung auf der A1 +++

Auf der A1 in Richtung Lübeck zwischen Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe liegen Gegenstände auf der Fahrbahn. Fahren Sie dort besonders vorsichtig.

+++ 9.03 Uhr: Das bringt der Tag +++

Hektische Brexit-Krisendiplomatie vor Brüsseler EU-Gipfel: Einen Tag vor dem EU-Gipfel laufen in Europa die Krisengespräche wegen des britischen Brexit-Votums auf Hochtouren. In Brüssel berät die EU-Kommission am Nachmittag über Konsequenzen aus dem Referendum, bei dem knapp 52 Prozent der Briten für einen EU-Austritt ihres Landes gestimmt hatten.

Parlamente in London und Dublin beraten über Folgen des Brexit-Votums: Nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien kommt das britische Parlament erstmals wieder zusammen, um über die Folgen zu beraten. Da Premierminister David Cameron seinen Rücktritt angekündigt hat, dürfte das Rennen um die Nachfolge schnell Fahrt aufnehmen.

Spanien wartet nach der Wahl auf eine neue Regierung: Nach dem Sieg der konservativen Volkspartei PP des amtierenden Regierungschefs Mariano Rajoy bei den Parlamentswahlen hofft Spanien auf eine schnelle Regierungsbildung. Wohl schon heute sind die ersten Sondierungsgespräche für eine mögliche Koalition zu erwarten, auch wenn bisher keine der Parteien Interesse an Zusammenarbeit mit den Konservativen gezeigt hatte.

EU-Kommission berät über Zukunft des Unkrautvernichters Glyphosat: Die EU-Kommission könnte über die künftige Zulassung des Unkrautkillers Glyphosat in Europa entscheiden. Die EU-Kommissare wollen in Brüssel über das Thema beraten. Die aktuelle Europa-Zulassung des weit verbreiteten Mittels läuft Ende des Monats aus.

EU-Agrarminister beraten über weitere Hilfen für Milchbauern: Die EU-Agrarminister wollen in Luxemburg darüber beraten, wie den Bauern in der aktuellen Milchkrise weiter geholfen werden kann. Dazu erwartet wird auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Angesichts verfallender Preise stehen vor allem Diskussionen über EU-Maßnahmen für in Finanznot geratene Landwirtschaftsbetriebe auf der Agenda.

Zeugenaussagen im Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink erwartet: Im Prozess gegen das Model Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung sollen erste Zeugen gehört werden. Darunter ist nach Angaben des Berliner Landgerichts auch einer der beiden Männer, die das Sex-Video mit dem Model aus einer Partynacht im Jahr 2012 ins Netz stellten.

Letzte Viertelfinaltickets bei Fußball-EM werden vergeben: Bei der Fußball-Europameisterschaft werden die letzten beiden Tickets für das Viertelfinale vergeben. Zunächst kommt es um 18 Uhr in Saint-Denis zum Topduell zwischen Italien und Titelverteidiger Spanien. In diesem Match wird der deutsche Viertelfinalgegner ermittelt. In Nizza treffen dann um 21 Uhr England und EM-Neuling Island aufeinander.

Wimbledon beginnt - Australian-Open-Siegerin Kerber gleich gefordert: In Wimbledon beginnt das bedeutendste Tennisturnier der Saison. Von insgesamt 16 deutschen Profis sind am ersten Tag gleich neun gefordert.

+++ 8.52 Uhr: Bundespolizist bei Einsatz verletzt +++

Bundespolizisten haben am Sonntag gegen 1.10 Uhr im Kieler Hauptbahnhof zwei Personen festgenommen. Die beiden 22 und 25 Jahre alten Männer standen am Fenster eines Zuges nach Eutin und brüllten rechtsextreme Parolen und beleidigten die Beamten. Als die Einsatzkräfte sie aus dem Wagon holen wollten, trat der 22-Jährige einem Bundespolizisten brutal gegen das Knie und verletzte den Beamten. Beide Störer waren erheblich alkoholisiert. Sie wurden wegen der Verbreitung verfassungsfeindlicher Aussagen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Die Bundespolizisten sprachen gegen beide Männer Platzverweise aus und entließen sie gegen 3 Uhr. 

+++ 8.39 Uhr: Achtung Blitzer +++

An der B404, Bad Segeberg in Richtung Kiel, soll in Höhe Boksee ein Blitzer stehen. Dort sind max. 70 km/h erlaubt.

+++ 8.32 Uhr: Der Siebenschläfertag - Wetterregel, Heilige, Nagetier +++

Heute ist Siebenschläfertag:

DIE HEILIGEN: Der Name geht auf eine Legende von sieben schlafenden Jünglingen zurück. Zur Zeit der Christenverfolgung sollen sie sich im Jahr 251 in einer Höhle in Ephesus versteckt haben. Von Häschern entdeckt und eingemauert schliefen sie dort 195 Jahre. Am 27. Juni 446 wurden sie entdeckt, erwachten wieder und bezeugten den Glauben an die Auferstehung. Die Jünglinge wurden lange als Heilige verehrt und galten als Schutzpatrone gegen Schlaflosigkeit.

DAS WETTER: Der Tag ist durch Bauernregeln bekannt wie „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“. Meteorologischen Statistiken zufolge treffen die Wettervorhersagen zum Siebenschläfer zu 62 bis 70 Prozent zu. Eine erstaunlich hohe Quote, denn die Regel entstand schon vor der Gregorianischen Kalenderreform von 1582 mit zehn gestrichenen Tagen. „Echter“ Siebenschläfertag ist darum eigentlich der 7. Juli und nicht der heute so benannte 27. Juni.

DAS TIER: Das nachtaktive Nagetier aus der Familie der Bilche kam wegen seines ausgiebigen Winterschlafes von September bis Ende April zu seinem Namen Siebenschläfer. Wenn das bis zu 20 Zentimeter lange Tier - plus 13 Zentimeter Schwanz - nicht schläft, ernährt es sich vor allem von Nüssen, Eicheln und Bucheckern.

+++ 8.22 Uhr: In Kiel brannten Müllcontainer +++

Zwei Einsätze hatte die Kieler Feuerwehr am späten Sonntag. Gegen 23.10 Uhr meldeten Anwohner Feuer an der Straße Karlstal in Gaarden. Hier brannte eine Tonne, die von den Einsatzkräften schnell gelöscht wurde. 20 Minuten später riefen Anwohner der Tropauer Straße in Elmschenhagen den Leitungsdienst der Feuerwehr an, weil sie Feuerschein sahen. Dort löschten die Retter gleich vier brennende Tonnen. Menschen wurden nicht verletzt.

+++ 8.09 Uhr: Götz George in Zitaten - Teil II +++

Götz George posiert 2011 in einer Drehpause zu dem zweiteiligem Fernsehfilm "Deckname Luna" in Augsburg (Schwaben).

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

„Der Deutsche will immer den Jesus haben, der auf die Schnauze fällt und zugibt: mea culpa. (...) Arbeiten, Steuern zahlen und dann wieder weg.“ (George über seine Sicht auf Deutschland)

„Das war in meinem Leben nie sehr vordergründig. Der Beruf bringt zwar Freunde mit sich, du lernst Menschen kennen und verlässt sie auch wieder. Klammern kann ich nicht.“ (George über persönliche Beziehungen)

„Ich muss die Figuren inhalieren, anders kann man es gar nicht sagen, ich inhaliere sie, ohne intellektuell darüber nachzudenken.“ (George über sein Rollenverständnis)

„Du hast mich halt immer überholt. Du warst halt immer besser, besessener.“ (George in einer ARD-Doku von 2013 an die Adresse seines Vaters Heinrich)

„Was quatschst du mich so blöd an, du Spießer, nur weil ich 'ne Fahne habe?“ (George in seiner Rolle als „Tatort“-Kommissar „Schimanski“)

„Dieser Typ tritt so leise ab, wie er laut angefangen hat.“ (George über seine Figur Horst Schimanski)

+++ 7.55 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

In Kiel an der Barkauer Straße soll stadteinwärts ein Blitzer stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 7.52 Uhr: Götz George in Zitaten - Teil I +++

Die Schauspieler Eberhard Feik (rechts) als Thanner und Götz George als Schimanski stehen 1987 im Hafen von Duisburg für Dreharbeiten vor der Kamera.

Quelle: Horst Ossinger/dpa

Er war einer der größten und vielseitigsten deutschen Schauspieler - und für die meisten doch vor allem der „Schimmi“ aus dem Pott: Im Alter von 77 Jahren ist Götz George gestorben. Ausgewählte Zitate des Ausnahmeschauspielers.

„Alt werde ich, daran gibt es nichts zu deuteln.“ (Götz George in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur von 2007)

„Ich möchte gerne nach 65 arbeitsreichen Jahren Feierabend machen. Auf der Bühne, wie es bei Schauspielern immer heißt, will ich sicher nicht sterben.“ (George in einem „WAZ“-Interview von 2014)

„Ich bin immer einen recht gradlinigen Weg gegangen. Damit habe ich sicher auch immer wieder Menschen vor den Kopf gestoßen, aber ich habe mich nicht verbiegen lassen.“ (George in einem dpa-Interview 2011)

„Entweder, man hat das Leben gepackt oder das Leben hat einen gepackt. Ich glaube mittlerweile, beides ist wohl richtig. Du wirst geliebt und gebeutelt.“ (George im Jahr 2014)

+++ 7.45 Uhr: Start der Himbeersaison in Schleswig-Holstein +++

Schleswig-Holstein startet heute in die Himbeersaison. Im vergangenen Jahr ernteten die Bauern im nördlichsten Bundesland rund 294 Tonnen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden Himbeeren auf einer Fläche von 65 Hektar angebaut. Der Hektarertrag lag bei 4,5 Tonnen. Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3900 Tonnen Himbeeren überwiegend im Freiland geerntet.

Die Himbeersaison startet.

Quelle: Inga Kjer/dpa

+++ 7.36 Uhr: Reaktionen zum Tod von Götz George - Teil II +++

Götz George zu Beginn der Tatort-Dreharbeiten 1981.

Quelle: Martin Athenstädt/dpa

Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags/Linke): „Ach nö, dieses 2016 reicht mir wirklich langsam...“

Katrin Göring-Eckardt (Fraktionsvorsitzende der Grünen): „Ein sehr ambivalenter Abend. Tolles Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. 3:0 - da freut man sich auf das Viertelfinale der ‪#EURO2016‬. Getrübt wird die Stimmung durch die Berichte von der ‪#IstanbulPride‬. Und dann: ‪#GötzGeorge‬ ist tot. Aber wenn auch Götz George geht, bleibt doch Schimanski und vieles mehr. So viel ist sicher.“

Christoph Metzelder (ehemaliger Fußballnationalspieler): „Tschüss, Schimanski :-(“

Thorsten Schäfer-Gümbel (Stellvertretender SPD-Vorsitzender): „Götz George war ein beeindruckender Charakterschauspieler, sein Tod ist ein großer Verlust. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen.“

Dunja Hayali (Fernseh-Moderatorin und Journalistin): „Götz George ist tot. Mach's gut Schimanski.“

Markus Söder (Finanzminister von Bayern/CSU): „Traurig: Götz George ist tot - Schimanski ist gegangen. Er war bester Tatortkommissar ever. Und ich erinnere mich auch an die alten Karl May Filme. Er wird so fehlen. 2016 sterben so viele Gute...“

Michael Müller (Bürgermeister von Berlin/SPD): „Die Kulturmetropole Berlin trauert um einen ihrer großen Protagonisten. Götz George hat als Schauspieler in einer langen Karriere in Theater, Film und Fernsehen in vielen Rollen brilliert und dabei mit seiner Vielfältigkeit künstlerische Maßstäbe gesetzt. Unvergessen bleiben wird er mit Sicherheit als Tatortkommissar Schimanski. Aber auch in seinen Rollen in Streifen wie „Schtonk“, „Rossini“ oder „der Totmacher“ zeigte Götz George große schauspielerische Kunst und darstellerische Präzision. Berlin verneigt sich in Dankbarkeit und Trauer vor einem großen Künstler und überzeugten Berliner. Wir werden ihn nicht vergessen.“

Simone Peter (Parteivorsitzende der Grünen): „Ein toller Schauspieler mit Ecken und Kanten. Er wird unvergessen bleiben!“

+++ 7.27 Uhr: Weltfußballer Messi tritt aus der Nationalmannschaft zurück +++

Argentiniens Superstar Lionel Messi hat nach dem verlorenen Finale bei der Copa America überraschend seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. „Für mich ist es im Nationalteam vorbei. Ich habe alles getan, was ich konnte und es tut einfach weh, kein Sieger zu sein“, sagte der Weltfußballer nach der dritten Finalniederlage mit Argentinien in Folge. Mit einem Fehlschuss von Messi im Elfmeterschießen hatten die Albiceleste das Endspiel in East Rutherford gegen Titelverteidiger Chile mit 2:4 verloren. Damit wartet Argentinien, das 2014 das WM-Finale gegen Deutschland und im vergangenen Jahr ebenfalls gegen Chile das Copa-America-Turnier verloren hatte, 23 Jahre nach dem letzten Triumph bei der Südamerika-Meisterschaft 1993 weiter auf einen großen Titel.

Messi tritt zurück.

Quelle: Mike Stobe/dpa

+++ 7.21 Uhr: Kieler Feuerwehr kümmert sich um Entenfamilie +++

Aufgeregte Passanten riefen Sonntag bei der Feuerwehr an und erzählten dem Leitungsdienst, dass eine Entenfamilie auf dem Bootshafen schwimmen würde. Die Anrufer hatten Angst, dass den Tieren etwas passieren würde, weil auf dem innerstädtischen Gewässer wegen des Fun Parks viele Aktivitäten stattfinden. Die Feuerwehrmänner bauten den Enten schnell eine Rampe und ließen sie dann in Ruhe. Ob die Tiere die Kletterhilfe annahmen, wusste der Leitungsdienst nicht.

+++ 7.08 Uhr: Reaktionen zum Tod von Götz George - Teil I +++

Götz George ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Prominente trauern um den Schauspieler:

Götz George ist gestorben. Das Foto stammt aus der 60er Jahren.

Quelle: dpa

Frank-Walter Steinmeier (Bundesaußenminister/SPD): „Einer der größten deutschen Schauspieler, Götz George, ist mit 77 Jahren verstorben: Ich bin sehr traurig.“

Heiko Maas (Bundesjustizminister/SPD) : „Adieu, Schimmi. Mit Götz George verliert unser Land einen unserer großen Charakterdarsteller.“

Monika Grütters (Kulturstaatsministerin/CDU): „Mit Götz George verliert Deutschland einen seiner profiliertesten, anspruchsvollsten und vielseitigsten - einfach einen seiner besten Charakterschauspieler. Er hat mit seiner direkten, kantigen Art und seinem trockenem Humor in unzähligen Rollen Maßstäbe gesetzt. Sein Tod ist ein unersetzlicher Verlust für die Fernsehe- und Kinokunst im ganzen deutschsprachigem Raum.“

Ralf Möller (Schauspieler): „Gerade erfahren, dass einer unserer größten Schauspieler Götz George vor einigen Tagen verstorben ist. We will miss you, Götz! Das Foto ist von meinem ersten Film mit Götz als Kommissar Schimanski, Duisburg 1988.“

Matthias Schweighöfer (Schauspieler): „R.I.P. Götz George.“

+++ 6.59 Uhr: Verwahrloster Hof: Fortsetzung Prozess gegen Milchbauern +++

Im Prozess gegen einen Milchbauern aus Dithmarschen soll heute vor dem Amtsgericht Meldorf die Beweisaufnahme beendet werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, seine mehr als 700 Kühe vernachlässigt zu haben. Bei einer Razzia im Dezember 2014 musste ein Tierarzt fünf Tiere noch vor Ort einschläfern, 47 weitere benötigten dringend medizinische Hilfe. Viele der Rinder hatten damals nach Polizeiangaben sichtbar starke Schmerzen. Die Ermittler waren auf den Milchbauern durch eine „unverhältnismäßig hohe Sterberate unter den Rindern“ aufmerksam geworden, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe sagte. Ein Großaufgebot von Polizei, Ordnungsamt und Veterinärbehörden brauchte zwei Tage, um die Zustände in dem Betrieb zu dokumentieren. Der Bauer muss sich wegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Umweltrecht verantworten.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Die Kieler Woche ist vorbei. Leider wird das Wetter nicht unbedingt besser. Es ist recht frisch am Morgen bei 15 Grad. Später wird es wärmer, dafür kann es auch regnen.

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Günter Schellhase
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