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Live-News am Morgen, 29.06.2016

Großkontrolle des Zolls Live-News am Morgen, 29.06.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 29.06.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen oder? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.02 Uhr: Tschüss +++

Wir beenden die Live-News an dieser Stelle und sind Donnerstag wieder für Sie da.

+++ 9.58 Uhr: Großkontrolle des Zolls +++

Etwa 2600 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls haben in der vergangenen Woche eine bundesweite Schwerpunktprüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe durchgeführt. Dabei wurden über 20600 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und nahezu 640 Geschäftsunterlagen geprüft. Diese Prüfungen erstreckten sich insbesondere auf die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes, illegale Ausländerbeschäftigung, Leistungsbetrug, Lohnsplitting, Scheinselbständigkeit und das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt.

 

Insgesamt hat der Zoll 46 Ermittlungsverfahren, davon zwölf Straf- und 34 Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingeleitet. Gegenstand der Strafverfahren sind Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen sowie Leistungsmissbrauch (Betrug). Die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren betreffen hauptsächlich Meldepflichtverletzungen, die Nichtmitführung von Ausweispapieren sowie die Beschäftigung ohne Arbeitsgenehmigung.

Der Zoll überprüfte Lkw-Fahrer.

Quelle: Frank Behling

+++ 9.50 Uhr: Nach tödlichen Unfällen: Ikea-Kommode wird in Europa weiter verkauft +++

Die Ikea-Kommoden, die nach dem Tod mehrerer Kleinkinder in den USA und Kanada zurückgerufen wurden, werden in Europa weiter verkauft. Der Rückruf gelte nur für Nordamerika, sagte eine Unternehmenssprecherin. Er gehe auf einen freiwilligen Sicherheitsstandard der Industrie in den USA zurück, der für freistehende Kleiderschränke gelte. „Ikea hat den Standard für freistehende Schränke nicht angenommen, weil Ikea-Kommoden an der Wand befestigt werden sollen“, erklärte die Sprecherin weiter. In Europa erfüllten die Kommoden alle Sicherheitsbestimmungen.

„Ikea-Kommoden sind sicher, wenn sie nach Anleitung an der Wand befestigt werden“, schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung. Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich. Das Möbelunternehmen hatte rund 36 Millionen Kommoden zurückgerufen. Betroffen waren neben verschiedenen Ausführungen der Malm-Kommoden auch noch andere Regale mit Schubkästen.

+++ 9.39 Uhr: Achtung Blitzer +++

In Rastdorfer Passau an der Lütjenburger Straße soll in Richtung Kiel in Höhe des Autohändlers ein Blitzer stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 9.25 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

 Fehlende Prüfungen von Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Schleswig-Holstein haben laut " SHZ" möglicherweise einen Schaden in hoher dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Das ergebe sich aus einem vertraulichen Papier der „Koordinierungsstelle soziale Hilfen“ (Kosoz) der Landkreise für den Finanzausschuss des Landtags, das dem Blatt vorliegt.

Wie der " NDR" berichtet, gibt es Hoffnung für Haus ohne Baugenehmigung auf Föhr. Das Wohnhaus von Astrid und Horst Masurat steht in der Nähe der Dünen in der Ortschaft Nieblum und wurde vor 80 Jahren gebaut - allerdings ohne Baugenehmigung, wie sich erst vor wenigen Jahren herausstellte. Deshalb sollten am Dienstag die Bagger anrollen. Verwandte und einige Insulaner hatten sich zum Protest gegen den Abriss versammelt. Dann kam alles anders. Der Petitionsausschuss des Landtages empfahl in letzter Sekunde, dem Rentnerpaar ein Wohnrecht auf Lebenszeit zu gewähren. Das hatte die Immobilie erst vor 13 Jahren erworben und wusste nach eigenen Angaben nichts von der fehlenden Baugenehmigung.

+++ 9.15 Uhr: Trainingsauftakt beim Hamburger SV +++

Die ersten medizinischen Untersuchungen sind bereits in den vergangenen Tagen gemacht worden. Heute um 10 Uhr wird es für die Profis des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV richtig ernst. Coach Bruno Labbadia bittet zum ersten offiziellen Training der Saison 2016/17 auf das Gelände am Volksparkstadion. Dazu veröffentlicht der Liga-Verband DFL den Spielplan für die bevorstehende Serie.

Bei den beiden Einheiten des Tages muss der Trainer nicht nur auf die Nationalspieler Bobby Wood (USA), Johan Djourou (Schweiz), Albin Ekdal (Schweden), Zoltan Stieber (Ungarn), Emir Spahic (Bosnien und Herzegowina) und Gotoku Skai (Japan), sondern auch auf seinen Spielmacher Aaron Hunt verzichten. „Mir geht es schon viel besser, in wenigen Tagen kann ich wieder einsteigen“, sagte Hunt, der nach einer Mandeloperation neun Kilogramm Körpergewicht verloren hatte.

Schon am Donnerstag bricht der HSV zum Trainingslager nach Graubünden in die Schweiz auf. „Wir freuen uns auf unseren Aufenthalt in Graubünden und haben dort bereits während der letztjährigen Vorbereitung gute Erfahrungen gemacht. Das Ambiente vor Ort erdet ungemein, so dass wir gute Voraussetzungen für den Startschuss in die Saison vorfinden“, erklärte Labbadia.

+++ 9.02 Uhr: Das bringt der Tag +++

Ermittlungen nach Anschlag in Istanbul - IS hinter Angriff vermutet: Nach dem verheerenden Terrorangriff auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen mit mehr als 30 Todesopfern gehen die Ermittlungen zu den Drahtziehern der Bluttat weiter. Laut der türkischen Regierung deuten erste Hinweise auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als Urheber hin.

EU-Chefs tagen ohne Cameron - Neue Ära in Brüssel: Nach dem Brexit-Referendum treffen sich in Brüssel die Chefs von 27 EU-Staaten - ohne Großbritannien, das vor dem Austritt steht. Thema dieses Treffens ist die Zukunft der Europäischen Union. Anders als am Dienstag wird der scheidende britische Premier David Cameron nicht mehr dabei sein.

Bauerntag beginnt im Zeichen allgemeiner Verunsicherung: In Zeiten großer Verunsicherung vieler Landwirte wegen der Preiskrise und wegbrechender Märkte werden knapp tausend Teilnehmer zum Deutschen Bauerntag erwartet. Das zweitägige Spitzentreffen findet erstmals seit 19 Jahren wieder in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt und steht unter dem Motto: „Zukunft sichern, Bauern stärken.“

AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß wegen Volksverhetzung vor Gericht: Der AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß aus Brandenburg muss sich wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Prenzlau verantworten. Der umstrittene AfD-Kreisvorsitzende aus der Uckermark hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl in Höhe von 5000 Euro erhoben, den das Gericht gegen Weiß erließ, weil dieser eine antisemitische Karikatur gepostet hatte.

Fünf Zeugen im Untersuchungsausschuss zur Kölner Silvesternacht: Im Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags zur Kölner Silvesternacht werden gleich fünf Zeugen befragt. Unter ihnen ist der Leiter der Pressestelle im Landesinnenministerium, Ludger Harmeier.

GfK stellt Daten zum Konsumklima vor - erneuter Aufschwung erwartet: Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK veröffentlicht die neuesten Daten zur Verbraucherstimmung in Deutschland. Der monatlich ermittelte Konsumklima-Index könnte weiteren Aufschwung erfahren.

Richter entscheiden über Mindestlohn für Bereitschaftsdienst: Das Mindestlohngesetz beschäftigt erneut das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Heute verhandeln die Bundesrichter darüber, ob die Lohnuntergrenze von derzeit noch 8,50 Euro pro Stunde auch für die Vergütung von Bereitschaftsdiensten fällig wird.

Tennisballgroßer Rohdiamant wird versteigert: Der vermutlich zweitgrößte Rohdiamant der Welt wird im Londoner Auktionshaus Sotheby's versteigert. Auf etwa 70 Millionen US-Dollar (etwa 64 Millionen Euro) schätzen die Auktionatoren die voraussichtliche Verkaufssumme.

Zehn deutsche Tennisprofis auf Wimbledon-Spielplan: Die Partien von zehn deutschen Tennisprofis stehen in Wimbledon auf dem Spielplan. Alexander Zverev, Florian Mayer, Andrea Petkovic und Tatjana Maria sollen ihre am Dienstag abgebrochenen Erstrunden-Partien ab 12.30 Uhr deutscher Zeit fortsetzen.

+++ 8.50 Uhr: Herzlichen Glückwunsch II +++

Anne-Sophie Mutter feiert heute ihren 53. Geburtstag. Sie ist eine deutsche weltweit bekannte Geigerin und mehrfache Grammy-Gewinnerin. Sie wurde am 29. Juni 1963 in Rheinfelden in Baden geboren.

Hier die Musik zu Schindlers Liste aus dem November 2015:

+++ 8.44 Uhr: EU-Kommissar kündigt Verlängerung von Glyphosat-Zulassung an +++

Die Brüsseler EU-Kommission will die Europa-Zulassung für den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat verlängern. Das kündigte der zuständige EU-Kommissar, Vytenis Andriukaitis, am Rande eines Treffens der EU-Agrarminister in Luxemburg an. Seine Behörde werde eine Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung um bis zu 18 Monate annehmen, sagte er. Die aktuelle Zulassung läuft zum Monatsende aus.

+++ 8.33 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

An der Projensdorfer Straße, vom Holsteinstadion kommend, soll ein Blitzer stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 8.27 Uhr: Lübecker Bürgerschaft entscheidet über Pachtvertrag für Flughafenbesitzer +++

Der Flughafen Lübeck-Blankensee hat einen neuen Besitzer. Doch bevor die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG des Lübecker Unternehmers Winfried Stöcker am Freitag die Regie am Airport übernimmt, befasst sich die Lübecker Bürgerschaft noch einmal mit dem Flughafen. Im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung muss die Ratsversammlung am Donnerstag der Verpachtung der Flächen an Stöcker zustimmen. Ein „Ja“ gilt als sicher. Die Grünen fordern allerdings Nachbesserungen des Vertrags. Nur die Fraktion „grün+alternativ+links“ (GAL) will nicht zustimmen. Die Grünen verlangen, den städtischen Zuschuss zu den Investitionskosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro zu streichen, den Stöcker für den Ausbau des Flughafens erhalten soll. „Die von Stöcker geplante deutlich abgespeckte Flughafennutzung verträgt sich nicht mit einem Ausbau“, sagte Fraktionschefin Michelle Akyurt. Das Geld solle besser für die Sanierung von Schulen und Brücken ausgegeben werden.

+++ 8.19 Uhr: Wieder freie Fahrt auf der A7 +++

Die Gegenstände zwischen dem Dreieck Bordesholm und Neumünster-Nord in Richtung Hamburg wurden weggeräumt.

+++ 8.15 Uhr: Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime gesunken +++

In Deutschland ist die Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime zu Beginn dieses Jahres zurückgegangen. Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnete laut einem Bericht des „RedaktionsNetzwerks Deutschland“ (RND), zu dem auch diese Zeitung gehört, für das erste Quartal 2016 bundesweit 345 Straftaten gegen Flüchtlingsheime. Im vierten Quartal 2015 seien es noch 472 gewesen, berichtet das RND unter Berufung auf einen vertraulichen BKA-Bericht. Trotz des Rückgangs liegen die aktuellen Zahlen immer noch deutlich über denen des Vergleichszeitraumes vom Vorjahr: Die Behörden registrierten im ersten Quartal 2015 95 Übergriffe auf Flüchtlingsheime.

Auch die Zahl der in der jüngsten Statistik enthaltenen Gewalttaten gegen Flüchtlinge hat sich demnach verringert: Im ersten Quartal 2016 gab es dem Bericht zufolge insgesamt 65 Gewaltdelikte gegen Bewohner von Asylunterkünften — 25 weniger als noch im Quartal davor. Zu gewalttätigen Übergriffen zählen Steinwürfe, vorsätzliche Wasserschäden oder Brandanschläge.

+++ 8 Uhr: Wieder brennt Müllcontainer in Kiel +++

Gegen 18.30 Uhr am Dienstag alarmierten Anwohner der Krausstraße bei der Gutenbergstraße die Feuerwehr, weil sie ein Feuer sahen. Die Einsatzkräfte hatten es von der Hauptwache am Westring nicht weit und löschten das Feuer schnell. In den vergangenen Tagen hatten immer wieder Müllcontainer gebrannt. Derartige Feuer bergen eine große Gefahr, weil die Flammen schnell auf Gebäude oder Pkw überschlagen können.

+++ 7.52 Uhr: Nach Tod von Kleinkindern: Ikea ruft Millionen Kommoden zurück +++

Nach dem Tod mehrerer Kleinkinder ruft Ikea in den USA und Kanada rund 36 Millionen Kommoden zurück. Das gab das Möbelunternehmen jetzt bekannt. Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich. Im Februar sei ein 22 Monate alter Junge im US-Bundesstaat Minnesota ums Leben gekommen, weil eine Malm-Kommode auf ihn gefallen war, hieß es in einer Mitteilung der Behörde. 2014 gab es zwei Todesfälle in den Bundesstaaten Pennsylvania und Washington. Die anderen drei Fälle liegen nach Angaben der Behörde länger zurück. So starb ein 20 Monate altes Mädchen schon im Jahr 1989. Von dem Rückruf betroffen waren neben verschiedenen Ausführungen der Malm-Kommoden auch noch andere Regale mit Schubkästen. Nach Angaben der CPSC waren in den USA in den vergangenen Jahren rund 29 Millionen Stück von ihnen verkauft worden, in Kanada 6,6 Millionen.

Ikea ruft Kommoden zurück.

Quelle: Carlos Hamman/AFP

+++ 7.45 Uhr: Studie: 1700 zusätzliche Fachkräfte an Kitas im Norden nötig +++

Trotz Verbesserungen fehlen an den Kitas in Schleswig-Holstein für ein kindgerechtes Betreuungsverhältnis nach Ansicht der Bertelsmann-Stiftung 1700 vollzeitbeschäftigte Fachkräfte. Zwar habe sich der Personalschlüssel leicht verbessert, teilte die Stiftung mit. Ähnlich wie in den meisten anderen Bundesländern auch sei aber noch kein pädagogisch sinnvoller Wert erreicht. Im Norden ist eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft zum 1. März 2015 durchschnittlich für 3,7 ganztags betreute Krippen- oder 8,6 Kindergartenkinder zuständig gewesen. Im Bundesmittel betrug das Verhältnis 1 zu 4,3 und 1 zu 9,3. Im nördlichsten Bundesland besuchen 24 Prozent der unter Dreijährigen und 92 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder eine Kita. Um all diesen Kindern eine gute Kita-Qualität zu bieten, sei ein kindgerechtes Betreuungsverhältnis nötig, teilte die Bertelsmann-Stiftung weiter mit.

+++ 7.35 Uhr: Prozess um Misshandlung eines Mongols-Rockers - Opfer soll aussagen +++

Im Prozess um die Misshandlung eines Mongols-Rockers in Hamburg-Horn soll heute das Opfer als Zeuge aussagen. Angeklagt sind fünf junge Männer und zwei Frauen. Der mutmaßliche Haupttäter soll nach Angaben eines Gerichtssprechers Verbindung zum rivalisierenden Rockerclub Hells Angels gehabt haben. Der Anklage zufolge hatte einer der Mittäter Anfang Januar dem damals 26 Jahre alten Mongol Sex mit den Frauen versprochen. Sie holten ihn mit einem Auto ab und fuhren gemeinsam in eine Gartenlaube.

Plötzlich sollen die drei Hauptangeklagten maskiert hereingestürmt sein und den 26-Jährigen mit einem Schlagring und einem Messer schwer verletzt haben. Als sich der Mongol nicht mehr rührte, legten sie ihn den Angaben zufolge in den Kofferraum eines Autos und ließen ihn gefesselt in einer Straße in der Nähe zurück. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Der 26-Jährige war nur wenige Tage zuvor in einem Taxi an der Reeperbahn angeschossen worden, als er mit anderen Mongols vor einem Angriff, vermutlich von Hells Angels, flüchten wollte. Nach den beiden spektakulären Taten hatte die Hamburger Polizei Anfang Januar die „Soko Rocker“ gegründet.

Die beiden Angeklagten sitzen heute wieder vor dem Landgericht.

Quelle: Lukas Schulze/dpa

+++ 7.25 Uhr: Achtung auf der A7 +++

In Richtung Hamburg sollen zwischen dem Dreieck Bordesholm und Neumünster-Nord Gegenstände auf der Fahrbahn liegen. Fahren Sie dort vorsichtig.

+++ 7.16 Uhr: Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab +++

Für Stadt und Polizei ist er der „Held des Tages“: Ein 25-jähriger Flüchtling aus Syrien hat im westfälischen Minden 50000 Euro Bargeld und Sparbücher mit einem Guthaben von mehr als 100000 Euro gefunden und beim Ausländeramt abgegeben. Die hundert neuwertigen 500-Euro-Scheine und Bankunterlagen hatte er entdeckt, als er in seiner bislang spärlich möblierten Wohnung einen Schrank aufbaute, den eine karitative Einrichtung gespendet hatte. Sie waren in einer Art Geheimfach unter einem Einlegeboden des Möbelstücks verborgen. Die meisten Leute hätten das Geld wohl genommen und auch für ihn sei die Entscheidung sehr schwierig gewesen, sagte der junge Mann. Und doch entschied er sich für die Ehrlichkeit: „Ich bin Moslem und im Koran sagen uns Gott, Allah und der Prophet Mohammed, dass wir das Richtige tun sollen und nichts nehmen dürfen, was uns nicht gehört“, sagte der 25-Jährige.

Ein Flüchtling gibt ein gefundenes Vermögen wieder ab.

Quelle: Polizei Minden

+++ 7.10 Uhr: Herzlichen Glückwunsch I +++

Gitte Hænning-Johansson feiert heute ihren 70. Geburtstag. Sie ist eine dänische Sängerin, die in Deutschland in den 1960er-Jahren durch ihren Schlager „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ (1963) bekannt wurde. Geboren wurde sie am 29. Juni 1946 in Århus in Dänemark.

Hier ihr größter Hit...

+++ 7.01 Uhr: Bauernhof abgebrannt - 55 Rinder gerettet +++

Bei einem Großbrand ist ein Bauernhaus in Schmalfeld (Kreis Segeberg) bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die drei Bewohner des Hauses hatten das Feuer in der Nacht zu Mittwoch gemeldet und sich in Sicherheit gebracht, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. 40 Rinder konnten selbst aus den Ställen entkommen, die Feuerwehr befreite 15 Jungtiere. Rund 100 Einsatzkräfte konnten das Feuer nach zwei Stunden unter Kontrolle bringen. Die Brandursache ist noch unklar.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Herbstwetter! Es wird auch nicht unbedingt besser heute. Es soll zwar gegen Mittag die Sonne ab und zu rauskommen, doch mit Temperaturen um die 20 Grad wird es nicht richtig warm.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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