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Live-News am Morgen, 31.01.2017

Havarie im Kanal Live-News am Morgen, 31.01.2017

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 31.01.2017 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den Günter Schellhase macht.

+++ 10.03 Uhr: Tschüss +++

Wir beenden an dieser Stelle die Live-News und sind am Mittwoch wieder für Sie da.

+++ 9.53 Uhr: CDU-Landtagsfraktion stellt künftiges Finanzkonzept fürs Land vor +++

Die CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag will am Dienstag die Ergebnisse der Klausurtagung zu ihrem Programm bis zur Landtagswahl im Mai bekanntgeben. Seit Montag haben die 22 Fraktionsmitglieder gemeinsam mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Ratzeburg im Kreis Herzogtum Lauenburg hinter verschlossenen Türen unter anderem über ein künftiges Finanzkonzept für das Land diskutiert. SPD, Grüne und SSW hätten die parlamentarische Arbeit eingestellt und vertagten jedes Problem, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Günter. Die CDU werde einen finanzpolitischen Plan vorlegen, der auf Investitionen, Schuldenabbau und Entlastung der Bürger setze.

+++ 9.42 Uhr: Gemeinsame Kabinettssitzung von Hamburg und Schleswig-Holstein +++

Die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein treffen sich am Dienstag in Brunsbüttel zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung. Schwerpunkt wird nach Angaben des Hamburger Senats die gemeinsame Industriepolitik beider Länder sein. Bevor sich der Hamburger Senat und das schleswig-holsteinische Kabinett zusammensetzen, tagen sie für rund eine Stunde alleine. Später wollen Ministerpräsident Torsten Albig und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (beide SPD) gemeinsam vor die Presse treten. Die Landesregierungen der beiden Nachbarländer treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Kabinettssitzungen.

+++ 9.29 Uhr: Achtung Blitzer +++

In Eckernförde soll an der Sehestedter Straße stadteinwärts in Höhe der Jugendherberge eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.16 Uhr: Hapag-Lloyd hofft auf Ende der Schifffahrtskrise +++

Bei der deutschen Reederei Hapag-Lloyd wächst die Hoffnung auf ein Ende der Schifffahrtskrise. „Es gibt erste Zeichen, dass es bald besser wird“, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. Es würden vermehrt Schiffe abgewrackt und die kurzfristigen Frachtraten seien zuletzt gestiegen, wenn auch noch nicht auf ein ausreichendes Niveau. Die Schifffahrt leidet seit bald neun Jahren unter Überkapazitäten und niedrigen Frachtraten, weil die Reeder in der Erwartung weiteren Wachstums zu viele Schiffe bestellt hatten. „Die hohen Wachstumsraten von sechs oder sieben Prozent kommen nicht wieder“, sagte Habben Jansen, der bei Hapag-Lloyd seit zweieinhalb Jahren auf der Brücke steht. Ein Wachstum der Containerschifffahrt von 3,0 bis 3,5 Prozent wie im vergangenen Jahr sei die neue Normalität, im Gleichschritt mit dem Wachstum der globalen Wirtschaft.

+++ 9.03 Uhr: Das bringt der Tag +++

Britisches Gesetz zum EU-Austritt geht in zweite Lesung im Parlament: Das britische Parlament beginnt am Dienstag die zweite Lesung des Gesetzentwurfs der Regierung zum EU-Austritt. Dabei haben die Abgeordneten zum ersten Mal Gelegenheit zu einer Debatte. Die Lesung endet mit einer Abstimmung am Mittwoch. Premierministerin Theresa May ist durch ein Urteil des höchsten britischen Gerichts gezwungen, das Parlament um Zustimmung für den Brexit zu bitten.

Zu Gast bei Königspaar und Regierungschef: Merkel reist nach Schweden: Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Dienstag nach Stockholm. In der schwedischen Hauptstadt ist die CDU-Politikerin zunächst bei Schwedens König Carl XVI. Gustaf und seiner Frau Silvia im Schloss zu Gast. Danach steht ein Mittagessen mit Schwedens sozialdemokratischem Ministerpräsidenten Stefan Löfven auf dem Programm. Dabei wollen die Regierungschefs die Zukunft der EU und Fragen der Sicherheit und Migration erörtern.

Von der Leyen widmet sich sexuellen Minderheiten in der Bundeswehr: Inmitten eines Skandals um sexuelle Nötigung und Demütigungen in der Bundeswehr will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Dienstag sexuellen Minderheiten in der Truppe eine Plattform bieten. Bei der Konferenz „Sexuelle Orientierung und Identität in der Bundeswehr“ in Berlin soll es um die Chancengleichheit etwa von Homo- und Bisexuellen in der Truppe gehen.

Apple-Quartalszahlen: Bessere iPhone-Verkäufe erwartet: Apple legt am Dienstag Zahlen für das Weihnachtsquartal vor. Es ist traditionell das wichtigste Vierteljahr für den iPhone-Konzern. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob es Apple mit dem iPhone 7 gelungen ist, den monatelangen Geschäftsrückgang zu stoppen. Analysten erwarten im Schnitt ein Umsatzplus von zwei Prozent auf über 77 Milliarden Dollar.

Tödliche Misshandlungen von Höxter - Gericht vernimmt Zeugen: Das Landgericht Paderborn setzt am Dienstag den Mordprozess nach den tödlichen Misshandlungen von Höxter fort. Der Vorsitzende Richter Bernd Emminghaus will erstmals Zeugen vernehmen. Geladen sind sowohl Nachbarn aus Bosseborn, dem Stadtteil von Höxter, in dem die beiden Angeklagten gelebt haben, als auch Zeugen aus Bad Gandersheim in Niedersachsen. Von dort stammte eine der zwei Frauen, die nach den Misshandlungen ums Leben kamen.

+++ 8.44 Uhr: 20 Tonnen Milch und Joghurt von A7 geborgen +++

Nach einem Unfall auf der A7 bei Henstedt haben Einsatzkräfte 20 Tonnen Milch und Joghurt bergen müssen. Ein Lastwagenfahrer übersah am Montagnachmittag bei Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg ein Stauende und steuerte den Lastwagen nach rechts in einen Graben. Dabei verlor der Laster Teile seiner Ladung, wie die Autobahnpolizei am Dienstag mitteilte. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr mussten rund 30 Paletten mit Milchprodukten einsammeln, bevor der Lastwagen aus dem Graben gehoben werden konnte. Der Joghurt war in Kartons verpackt, so dass die Fahrbahn nicht beschmutzt wurde. Der 39 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Die Autobahn wurde für rund 13 Stunden lang gesperrt.

+++ 8.28 Uhr: Arnstein wartet auf Obduktionsergebnis nach Teenager-Tod +++

Nach dem Tod von sechs jungen Menschen in einer Gartenlaube im unterfränkischen Arnstein warten die Trauernden nun auf das Obduktionsergebnis. Woran die feiernden 18- und 19-Jährigen gestorben sind, ist nach wie vor unklar. Nur ein Gewaltverbrechen hatte die Polizei unmittelbar nach dem Leichenfund am Sonntagvormittag schon ausgeschlossen. Ob bereits am Dienstag Ergebnisse zu erwarten sind, ist aber zweifelhaft. Mehrere Tage könne es dauern, bis die Todesursache sicher ermittelt sei, hatte ein Polizeisprecher gesagt.

Derweil versucht das 8000-Einwohner-Städtchen, mit dem tragischen Vorfall fertig zu werden. Am Montagabend gedachten Angehörige und Freunde in einer ökumenischen Trauerstunde der Opfer. Medien wurden gebeten, der Veranstaltung fernzubleiben. Der Vater eines Geschwisterpaares hatte die sechs Teenager - fünf Männer und eine Frau - gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er weder von seinem Sohn noch von seiner Tochter etwas gehört hatte. Als er zu der abgelegenen Laube der Familie kam, machte er den grausigen Fund.

+++ 8.15 Uhr: Havarie im Kanal +++

Fast fünf Stunden war in der Nacht zum Dienstag der Nord-Ostsee-Kanal im Bereich Rendsburg voll gesperrt. Der Grund war die Havarie des Containerfrachters "Elbsailor" nahe der Fährstelle Schacht-Audorf. Das Schiff war in die Böschung an der Nordseite des Kanals  gefahren und dort stecken geblieben. Das 157 Meter lange und 24 Meter breite Containerschiff konnte erst gegen 6 Uhr von zwei durch die Revierzentrale aus Kiel angeforderten Schleppern "Stein" und "Holtenau" wieder zurück ins Fahrwasser gezogen werden. Die Unglücksstelle konnte aufgrund des engen Fahrwassers nicht durch andere Schiffe passiert werden. Mehr lesen Sie hier.

+++ 8.11 Uhr: Mehr Polizisten mit Migrationshintergrund - Studie wird vorgestellt +++

Wenn es mit der Integration von Ausländern nicht gut läuft, bekommt die Polizei die Probleme oft zuerst zu spüren. Dann sind bei den Beamten Kenntnisse in anderen Sprachen und Kulturen gefragt. Die Behörden in fast allen Bundesländern suchen daher Bewerber mit Migrationshintergrund. Wie erfolgreich diese Bemühungen sind, hat der Mediendienst Integration erkundet. Die Ergebnisse seiner deutschlandweiten Umfrage bei Behörden sollen am Dienstag (10 Uhr) in Hamburg vorgestellt werden.

Die Polizei in der Hansestadt bemüht sich besonders darum, Einwanderer oder deren Kinder zu gewinnen. Zwei Mitarbeiter der Einstellungsstelle, die selbst einen Migrationshintergrund haben, kümmern sich speziell um diese Aufgabe. Zudem wurde vor knapp einem Jahr ein bundesweit einzigartiges Institut für Transkulturelle Kompetenz gegründet. Es soll den Hamburger Polizeibeamten Wissen über andere Kulturen und Religionen vermitteln.

+++ 7.50 Uhr: Luft-Bilanz 2016: Diesel-Abgas verschmutzt weiter die Stadtluft +++

Stadtbewohner in Deutschland atmen weiter zu viel gefährliches Stickstoffdioxid ein. An 57 Prozent der Messstationen an stark befahrenen Straßen überschritten die Werte 2016 im Jahresmittel den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie das Umweltbundesamt (UBA) ermittelte. „Seit Jahrzehnten gefährdet Stickstoffdioxid unsere Gesundheit“, teilte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger am Dienstag mit. Schuld seien vor allem Diesel-Autos. Dass die Gemeinden besonders schmutzige Diesel weiter nicht aus den Innenstädten verbannen, könne „nicht akzeptiert werden“.

Die Feinstaubwerte waren 2016 so niedrig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr, den EU-Grenzwert riss nur die Messstation Neckartor in Stuttgart. Allerdings mahnte das UBA an, dass die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwerte noch an fast jeder vierten Messstation überschritten würden. Diese seien deutlich strenger als die Grenzwerte der EU. Hohe Konzentrationen von Feinstaub und Stickstoffdioxiden können zu Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen führen.

Die Ozon-Werte waren 2016 nach UBA-Angaben kein auffallend großes Problem. Das lag vor allem am Wetter, denn vergangenen Sommer gab es kaum längere Hitzewellen. Trotzdem waren die Werte an 21 Prozent der Messstationen zu hoch. Das UBA warnt, dass mit dem Klimawandel auch das Risiko hoher Ozon-Konzentrationen steigt.

Mit verschiedenen Geräten wird die Belastung gemessen.

Quelle: Sven Hoppe/dpa

+++ 7.37 Uhr: DAK startet Kampagne in Schleswig-Holstein gegen Komasaufen +++

DAK-Gesundheit und Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) haben unter dem Motto „bunt statt blau“ die diesjährige Kampagne gegen das Komasaufen gestartet. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum achten Mal statt. Im Jahr 2015 kamen bundesweit rund 22000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. In Schleswig-Holstein waren es 704. Obwohl die Zahl der Betroffenen leicht zurückging, fordern Experten weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens.

Insgesamt sind bundesweit 11.000 Schulen zum Mitmachen eingeladen. Einsendeschluss ist 31. März. Wie Schleswig-Holsteins DAK-Chef Frank Lätsch sagte, überschätzten sich viele Jugendliche und glaubten, Alkohol gehöre zum Feiern und Spaßhaben dazu. Ministerin Alheit warnte: „Jeder Notfall durch Alkoholmissbrauch ist einer zu viel.“

DAK-Gesundheit und Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) haben die Kampagne gegen das Komasaufen gestartet.

Quelle: Ulf Dahl

+++ 7.25 Uhr: Mehr als jeder Zweite fühlt sich von Terror und Kriminalität bedroht +++

Mehr als jeder Zweite in Deutschland sieht sich einer Umfrage zufolge durch Terror und Kriminalität in Gefahr. In der repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben jeweils mehr als 50 Prozent an, sich von Anschlägen, Wohnungseinbrüchen, Taschendiebstählen, Trickbetrug, Internetkriminalität oder körperlicher Gewalt „eher bedroht“ oder „sehr bedroht“ zu fühlen. Beim Thema Internetkriminalität gaben dies sogar insgesamt 63 Prozent der Befragten an - noch vor dem Thema Terror mit 59 Prozent. Dahinter rangieren: körperliche Gewalt auf der Straße und an öffentlichen Plätzen mit 55 Prozent, Taschendiebstahl und Trickbetrug mit 54 Prozent sowie Haus- oder Wohnungseinbruch mit 53 Prozent. Zum Vergleich: Von Krieg fühlen sich YouGov zufolge lediglich 31 Prozent der Befragten bedroht.

+++ 7.12 Uhr: Arbeitsagentur gibt Arbeitsmarktzahlen für Januar bekannt +++

Die Agentur für Arbeit berichtet am Dienstag über die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen im Januar aus saisonalen Gründen höher war als im Dezember. Demnach gab es im Vergleich zum Januar des Vorjahres aber einen weiteren Rückgang. Im Dezember waren im nördlichsten Bundesland 92 800 Frauen und Männer ohne festen Job. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Die gute Nachricht: Es regnet nicht. Dafür wird es auch nicht wärmer als drei Grad. Für Ende Januar ist das aber in Ordnung. Starten Sie gut in den Tag.

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