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Live-News am Morgen, 08.08.2016

Vollsperrung im Klausdorfer Weg Live-News am Morgen, 08.08.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 08.08.2016 wichtig ist.

Live-News.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Kathrin Mansfeld macht.

+++ 09.58 Uhr Tschüß und bis morgen +++

Wir verabschieden uns für heute. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, einen schönen Montag noch und nicht vergessen: "...es gibt nur die falsche Kleidung..." - #sommer2016.

+++ 09.48 Uhr Gabriel kämpft um Edeka-Tengelmann +++

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geht im Streit um die Fusion von Edeka und Tengelmann Kaiser's juristisch gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vor. Sein Ministerium legte am Montag wie angekündigt eine Nichtzulassungsbeschwerde und eine zulassungsfreie Rechtsbeschwerde ein. Über die Zulassung entscheidet der Bundesgerichtshof, es gibt dafür keine Frist. „Ich habe mich entschieden, vollumfänglich Rechtsmittel einzulegen. Für den Erhalt der 16 000 Arbeitsplätze und für die Arbeitnehmerrechte der Betroffenen zu kämpfen, lohnt sich - auch vor Gericht“, teilte der SPD-Chef mit und wies erneut den Vorwurf der Befangenheit zurück.

Foto: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geht im Streit um die Fusion von Edeka und Tengelmann Kaiser's juristisch gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vor.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geht im Streit um die Fusion von Edeka und Tengelmann Kaiser's juristisch gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vor.

Quelle: Oliver Berg/ dpa

Gabriel hatte Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka die Übernahme von 450 Filialen von Kaiser's Tengelmann unter Auflagen genehmigt. Mit seiner Ministererlaubnis setze er sich über ein Verbot des Bundeskartellamts hinweg. Das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppte die Fusion und ließ keine Beschwerde zu - dagegen wehrt Gabriel sich nun. Es bestehe ein öffentliches Interesse an Aufklärung auch mit Blick auf mögliche zukünftige Ministererlaubnisverfahren, hieß es in der Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Auch Edeka hatte bereits Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.

+++ 09.43 Uhr: Das bringt der Olympia-Tag +++

DIE GRÖSSTE CHANCE:  Die beiden Wasserspringer Patrick Hausding und Sascha Klein tragen im Finale von der Zehn-Meter-Plattform (21.00 Uhr) die größten deutschen Hoffnungen auf Edelmetall. Zwar waren sie 2012 in London leer ausgegangen. Beim WM-Triumph 2013 hatten sie aber die übermächtigen Chinesen geschlagen, die auch am Montag klarer Goldfavorit sind.

DIE OFFENE RECHNUNG:  Mit Spannung wird auch das Schwimm-Finale über 200 Meter Freistil mit der deutschen Medaillenhoffnung Paul Biedermann erwartet. Als Favorit gilt der Weltrekordler im Finale (03.21 Uhr MESZ in der Nacht zu Mittwoch) über seine Paradedisziplin angesichts starker Konkurrenz zwar nicht. Dennoch gilt der 30-Jährige nach dem Olympia-Debakel vor vier Jahren als heißer Kandidat für die erste deutsche Schwimm-Medaille in Rio. Seine stärksten Rivalen im Kampf um Gold dürften James Guy (Großbritannien) und Sun Yang (China) sein.

DIE AUSSENSEITER:  Keine großen Medaillenchancen werden den deutschen Turnern im Team-Finale der Männer (21.00 Uhr) eingeräumt. Fabian Hambüchen und Co. müssen ohne ihr "Arbeitsschwein" Andreas Toba auskommen. Trotz eines Kreuzbandrisses und riesiger Schmerzen hatte Toba der deutschen Riege mit seinem Einsatz noch zum Sprung ins Finale verholfen. Dort werden nun Hambüchen, Andreas Bretschneider, Marcel Nguyen und Lukas Dauser turnen. Japan, China und Großbritannien gelten als Favoriten.

DAS AUFTAKTSPIEL:  Seinen ersten Auftritt in Rio hat am Montag (17.00 Uhr) Deutschlands aktuell bester Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov, der gegen Li Ping aus Katar klarer Favorit ist.

Verfolgen Sie hier die aktuellen Entwicklungen in Rio.

+++ 09.34 Uhr: Tatverdächtiger in U-Haft +++

Nach dem Tötungsdelikt in Rendsburg wurde am Sonntagabend ein 34 Jahre alte Mann armenischer Herkunft, der in dringendem Tatverdacht steht, am Vortag einen 31-jährigen Aserbaidschaner in einem Rendsburger Gewerbegebiet getötet zu haben, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags. Der Haftbefehl wurde sofort vollstreckt. Eine Sektion des Getöteten ergab, dass er durch mehrere Schüsse zu Tode kam. Der Tatverdächtige konnte kurz nach der Tat in unmittelbarer Nähe des Tatorts durch Rendsburger Polizeibeamte widerstandslos festgenommen werden. Die beiden Männer kannten sich offenbar. Angaben zu Hintergründen der Tat werden laut Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht. Die gemeinsamen Ermittlungen der Kieler Mordkommission, der Rendsburger Kriminalpolizei, der Staatsanwaltschaft Kiel und der Spurensicherung dauern an.

+++ 09.29 Uhr: Dax bleibt im Aufwind +++

Der Dax hat am Montag an seinen guten Lauf der vergangenen Wochen angeknüpft. Er stieg in den ersten Handelsminuten um 0,45 Prozent auf 10 413,69 Punkte. Nachdem ihm vor dem Wochenende gute US-Arbeitsmarktdaten nochmals einen Schub verliehen hatten, kamen zum Wochenstart positive Nachrichten aus Deutschland. Hier war die Industrieproduktion im Juni etwas stärker gestiegen als erwartet. Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax rückte um 0,08 Prozent auf 21 228,82 Zähler vor und für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,22 Prozent auf 1711,29 Punkte nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte ebenfalls moderat zu Prozent.

+++ 09.15 Uhr Vollsperrung im Klausdorfer Weg +++

Aufgrund eines Wasserrohrbruchs ist der Klausdorfer Weg, Höhe Autohaus, voll gesperrt. Im Zuge des Rohrbruchs kann es im gesamten Wasserversorgungsgebiet zu einem Druckabfall gekommen sein. Techniker der Stadtwerke Kiel waren umgehend vor Ort und haben das schadhafte Rohr außer Betrieb genommen und so den Druck im Netz wieder hergestellt. Zur Ursache des Bruchs sowie zur Dauer der Vollsperrung können die Kieler Stadtwerke noch keine Aussage tätigen. „Heuten morgen gegen 7:30 Uhr ist im Klausdorfer Weg eine 40 Zentimeter dicke Hauptleitung gebrochen. Das austretende Wasser hat die Straße unterspült, so dass diese eingesackt ist“, erläutert Stadtwerke-Sprecher Sönke Schuster. „Unsere Techniker waren direkt an der Schadensstelle, nahmen das defekte Rohrstück außer Betrieb und stabilisierten so die Wasserversorgung.“ Während der Störung waren keine Haushalte von einer Versorgungsunterbrechung betroffen, so die Stadtwerke. Laut Anwohneraussagen gab es allerdings eine Unterbrechung der Wasserversorgung einzelner Haushalte. Über die Vollsperrung ist die Kieler Verkehrsgesellschaft informiert. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

+++ 09.10 Uhr Rätseln am Morgen +++

Habt Ihr Lust noch ein wenig zu Rätseln? Hier findet Ihr ein Quiz zu Schleswig-Holstein.

Und hier ein weiteres  zur Landeshauptstadt Kiel. Schafft Ihr es alle Fragen richtig zu beantworten? Dann seid ihr waschechte Schleswig-Holsteiner!

+++ 09.04 Uhr: Das bingt der Tag +++

Rücktrittspekulationen: Japans Kaiser hält Videoansprache

Nach Berichten über mögliche Rücktrittsabsichten wird sich Japans Kaiser Akihito heute (08.00 Uhr MESZ) in einer seltenen Videobotschaft an sein Volk wenden. Medienberichten zufolge wird der 82-Jährige nicht direkt über eine Abdankung sprechen, sondern über Pläne, wie er seine Aufgaben in Zukunft wahrnehmen werde. Der Kaiser hat in Japan keinen Einfluss auf die Politik, er gilt laut Nachkriegsverfassung als „Staatssymbol“. Da die Gesetze eine Abdankung nicht vorsehen, müssten sie für einen solchen Schritt geändert werden. Japanische Medien hatten Mitte Juli berichtet, dass Akihito darüber nachdenkt, zugunsten seines ältesten Sohnes Naruhito abzudanken. Der in der Bevölkerung hoch angesehene Tenno leidet seit Jahren unter gesundheitlichen Problemen.

Urteil im Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink erwartet

Im Prozess gegen das Model Gina-Lisa Lohfink vor dem Landgericht Berlin wegen des Vorwurfs der falschen Verdächtigung wird heute ein Urteil erwartet. Der 29-Jährigen droht eine Strafe in Höhe von bis 24.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hält Lohfink vor, sie habe ihre Bekannten Pardis F. und Sebastian C. wider besseres Wissen der Vergewaltigung bezichtigt. Heute soll der frühere Nachtclubangestellte C. aussagen, nachdem der Fußballer F. den Sex zwischen den dreien beim letzten Verhandlungstermin als einvernehmlich bezeichnet hatte. Die Debatte um den Fall Lohfink, angestoßen durch im Internet verbreitete Videoaufnahmen des umstrittenen Geschlechtsakts, hatte zu einer Verschärfung des Sexualstrafrechts geführt.

+++ 9 Uhr: Blick in die Medienwelt +++

+++ 08.48 Uhr: Weiter Wasser abkochen +++

Vergangene Woche wurden Keime im Trinkwasser der Stadtwerke Neumünster gefunden. Risikogruppen wird weiter empfohlen, das Leitungswasser abzukochen. Zur Risikogruppe zählen besonders geschwächte Personen wie ältere Menschen, erkrankte Personen sowie Kleinkinder und Säuglinge. Gegen 14 Uhr wollen die Stadtwerke Neumünster mit dem Gesundheitsamt zusammensitzen und neue Analysen bewerten. Bei dem Gespräch soll festgelegt werden, ob die Abkochempfehlung weiter abgeschwächt oder komplett aufgehoben werden kann.

+++ 08.33 Uhr: Schwerer Unfall auf der A7 +++

Kurz vor der dänischen Grenze ereignete sich am Montagmorgen ein schwerer Auffahrunfall zwischen zwei Lkw. Einer der Fahrer wurde verletzt in eine Klinik gebracht. Wegen der Einreisekontrolle an der dänischen Grenze kam es zu einem Rückstau. Der Lkw-Fahrer übersah das Stauende und kollidierte mit einem anderen Lkw. Wegen der Bergungsarbeiten kann es in der nächsten Zeit noch zu weiteren Behinderungen auf der A7 kommen.

+++ 08.31 Uhr: Mindestens 25 Tote bei Bombenanschlag +++

Bei einem Bombenanschlag vor einer Klinik in der südwestpakistanischen Stadt Quetta sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Ein Arzt der Klinik, Noor Baluch, sprach am Montag von 25 bis 30 Toten. „Wir sind aber immer noch nicht sicher - wir zählen die Opfer noch“, sagte er. Geo TV berichtete sogar, 35 Menschen seien getötet worden. Ein Polizeibeamter der Stadt, Zahir Shah, sprach von 51 Verletzten. Zu Tätern und Tathergang gab es zunächst keine weiteren Informationen. Der Anschlag hatte eine vor der Klinik versammelte Gruppe von Anwälten und Polizisten getroffen. Sie waren dort zusammengekommen, nachdem am Morgen der Chef der Rechtsanwälte-Vereinigung der Provinz Baluchistan, Bilal Anwar Kasi, erschossen worden war. Baluchistan ist eine der unsichersten Provinzen Pakistans. Trotz verstärkter Militäroffensiven ist dort eine Vielzahl militanter Grupen aktiv. Dazu zählen sunnitische Extremistengruppen, die regelmäßig Schiiten angreifen, aber auch Talibangruppen, die vor allem den Staat angreifen.

+++ 08.27 Uhr: 16-Jährige weiterhin vermisst +++

Das 16-jährige Mädchen aus Kiel, das seit dem vergangenen Wochenende vermisst wird, ist bisher noch nicht wieder aufgetaucht. Das teilte die Polizei auf KN-Nachfrage am Montagmorgen mit. Alle Informationen zu der Vermissten und ein Foto finden Sie hier.

+++ 08.14 Uhr: Warnung vor Sturmböen +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Kiel eine Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Sie können am Montag mit Geschwindigkeiten um 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) aus westlicher Richtung auftreten.

Wir fragen uns ja nur:

+++ 08.10 Uhr: Zwei Jachten kollidieren +++

Im Ausweichjachthafen Brunsbüttel kam es am Sonntag gegen 11 Uhr zu einer Kollision zwischen einer deutschen und einer niederländischen  Motorjacht. Es entstand Sachschaden. Die Schadenshöhe lässt sich noch nicht beziffern. Bei der Personalienüberprüfung stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel beim deutschen Skipper Atemalkohol fest. Ein Test ergab 1,88 Promille. Dem Schiffsführer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.

+++ 08.06 Uhr: Geht es Snowden gut? +++

Seit einigen Tagen macht sich im Netz die Sorge um Whistleblower Edward Snowden breit. Ein Tweet löste Spekulationen über sein Wohlbefinden aus.

+++ 07.57 Uhr: Wasserknappheit auf Mallorca +++

Die Wasserknappheit auf Mallorca bereitet den Behörden der spanischen Urlaubsinsel immer mehr Sorgen. „Die Situation wird schlimmer“, wurde die Leiterin des balearischen Wasserwirtschaftsamts, Joana Maria Garau, am Wochenende in der Zeitung „Diario de Mallorca“ zitiert. Die Landesregierung hatte zuvor wegen der Trockenheit im Inneren der Insel Alarm geschlagen. Mallorca habe zwar Wasserverluste im Leitungsnetz reduziert, Kampagnen zur Sensibilisierung der Verbraucher gestartet und bisher nicht ausgelastete Infrastrukturen stärker beansprucht, sagte Garau, dennoch sei die Lage nicht besser geworden. Schuld sei die starke Zunahme des Konsums wegen der steigenden Touristenzahlen. Garau hofft auf Hilfe vom Himmel. „Wenn es nicht regnet, wird der Pegel in den Grundwasservorkommen weiter sinken“. Sie wies darauf hin, dass die Balearen noch nicht über einen Dürreplan verfügen. Dieser werde derzeit noch erarbeitet. Der angesehene Geografie-Professor Cels García fordert, man müsse dem Wasserkonsum Grenzen setzen. Die Wasserpolitik der Balearen sei „dieselbe wie vor 20 Jahren“, als es deutlich weniger Touristen gab, klagte er im Interview der „Diario de Mallorca“ (Sonntag).

+++ 07.53 Uhr: Blitzer in Kiel +++

Auf der Franziusallee Höhe Bahnübergang und in der Kaistraße Höhe CAP in Richtung Gaarden wird am Morgen geblitzt. Danke an Lukas Stender für die Information.

+++ 07.48 Uhr: Eine Katze geht noch +++

„Katze“ in Seenot oder Katzenalarm auf dem Rhein: Mehrere Anrufer aus Düsseldorf haben am Sonntag die Feuerwehr alarmiert. Eine Katze treibe auf einem Stück Treibholz auf dem Fluss, berichteten die Anrufer. Umgehend rückte das Rettungsboot der Feuerlöschstation aus, wie die Feuerwehr berichtete. Doch die Retter erwartete eine Überraschung: Denn auf dem Rhein trieb nicht eine Katze in Seenot, sondern ein ausgestopftes Raubtier - möglicherweise ein Marder, der auf einem Holzbrett befestigt war. Um die Konstruktion zu stabilisieren, hatte der unbekannte Erbauer unter dem Brett noch eine Unterkonstruktion mit vier Kunststoffflaschen als Schwimmkörper befestigt. Wer das Tier auf die Reise geschickt hat und wie lange es schon unterwegs war, sei unbekannt, betonte die Feuerwehr. Doch fand das ausgestopfte Tier vorläufig in der Löschbootstation eine neue Heimat.

+++ 07.46 Uhr: Schönes Laboe +++

Danke an Marcus Weber für dieses tolle Foto aus Laboe.

Drachenfliegen in Laboe.

Drachenfliegen in Laboe.

Quelle: Marcus Weber

+++ 07.42 Uhr: Albig stützt Transparenzkurs +++

Mit seinem auf Transparenz setzenden Politikstil ist der Kieler Umweltminister Robert Habeck (Grüne) nach Ansicht von Ministerpräsident Torsten Albig trotz aller Widerstände auf dem richtigen Weg. Dieser Kurs sei alternativlos, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. So wie Habeck beim Umgang mit Abrissmaterial aus Atomkraftwerken auf die Bürger zugehe, entspreche es dem Leitgedanken seiner Regierung. Für die Entsorgung von Bauschutt, Isolierungen oder Mineralwolle mit Werten im Schwankungsbereich natürlicher Radioaktivität kommen im Land sieben Deponien infrage. In den Standorten-Gemeinden formierte sich zum Teil massiver Widerstand gegen eine Deponierung.

+++ 07.35 Uhr: Weltkatzentag +++

Heute ist Weltkatzentag. Da können wir uns natürlich nicht gegen Cat-Content wehren. Niedlich... Auf Twitter rankt #weltkatzentag schon unter den Top-Themen.

via GIPHY

Wir konnten uns nicht so richtig entscheiden. Also noch eins:

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+++ 07.33 Uhr Anti-Korruptionsbehörde ermittelt gegen Airbus +++

Die britische Anti-Korruptionsbehörde Serious Fraud Office (SFO) ermittelt wegen Korruption beim Luftfahrtkonzern Airbus Group. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, geht es um „Betrug, Bestechung und Korruption“ bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte von Airbus. Die Vorwürfe beträfen Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer „dritten Partei“, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Ermittlungen seien bereits im Juli eingeleitet worden. Weitere Details wollte die Behörde zunächst nicht nennen. Der Luftfahrtkonzern ließ wissen, man sei über die Ermittlungen informiert worden und werde die Kooperation mit der Behörde fortsetzen. „Das ist etwas, was wir selbst aufgedeckt haben“, sagte Sprecher Jeremy Greaves. Die Informationen, die den Ermittlungen zugrunde liegen, habe das Unternehmen bereits im April an die zuständigen Behörden gegeben. Es zeige, dass das Management entschlossen sei, die Vorfälle aufzuklären, da diese nicht den Unternehmensgrundsätzen entsprächen. Die Airbus Group ist der größte europäische Flugzeug- und Rüstungskonzern. Nach eigenen Angaben hatte das Unternehmen 2015 Einnahmen in Höhe von 64,5 Milliarden Euro und beschäftigte 136 600 Mitarbeiter.

+++ 07.29 Uhr Der erste erfolgreiche Computer +++

Vor 35 Jahren stellte IBM den ersten kommerziell erfolgreichen PC vor. Technologisch gesehen war das IBM-Modell 5150 kein Meilenstein. Der erste kommerziell erfolgreiche „Personal Computer“ (PC), den der US-Elektronikkonzern IBM am 12. August 1981 in New York vorstellte, entwickelte sich zwar zum Vorbild jenes Allzweck-Rechnertyps, der in den folgenden Jahren seinen Siegeszug durch Büros und Privathaushalte antreten sollte. Doch das lag nicht an überlegenen Fähigkeiten. In einer Fotostrecke auf Spiegel Online sehen Sie, wie die ersten Internetseiten in den 90er-Jahren aussahen.

+++ 07.23 Uhr Lilienthal starb vor 120 Jahren +++

Der Flugpionier Otto Lilienthal starb vor 120 Jahren. Er beschrieb als erster die physikalischen Grundlagen des Fliegens. Sie gelten bis heute. Seine Theorien überprüfte er in unzähligen Flügen. Vor 120 Jahren überschritt er die Grenzen und stürzte nordwestlich von Berlin ab.

Foto: Die undatierte Aufnahme zeigt den deutschen Ingenieur und Flugzeugpionier Otto Lilienthal bei einem seiner Gleitversuche.

Die undatierte Aufnahme zeigt den deutschen Ingenieur und Flugzeugpionier Otto Lilienthal bei einem seiner Gleitversuche.

Quelle: dpa

+++ 07.17 Uhr Nach dem Sturz +++

Nach ihrem schweren Sturz bei dem Radrennen in Rio de Janeiro meldet sich die Niederländerin Annemiek van Vleuten via Twitter.


Sie hat sich bei ihrem Sturz im olympischen Straßenrennen in Rio de Janeiro drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Noch am späten Sonntagabend (Ortszeit) gab die 33-Jährige aber via Twitter Entwarnung. „Ich bin jetzt im Krankenhaus mit ein paar Verletzungen und Brüchen, aber alles wird gut“, schrieb van Vleuten. „Nach dem besten Rennen meiner Karriere bin ich aber vor allem super enttäuscht.“ Zuvor hatte bereits der niederländische Radsport-Verband (KNWU) via Twitter mitgeteilt, dass sie bei Bewusstsein sei, sprechen könne und trotz ihrer Lage klar im Kopf sei. Auch der Weltverband UCI hatte geschrieben, dass van Vleuten nach ihrem Crash in der Abfahrt hinab vom Vista-Chinesa-Pass mitten durch einen tropischen Nationalpark „anscheinend kein ernstes medizinisches Problem“ habe. Die Niederländerin war in Führung liegend wenige Kilometer vor dem Ziel gestürzt. Ihre Teamkollegin Anna van der Breggen gewann das Rennen über 136,9 Kilometer und sagte, sie sei „auch für Annemiek weitergefahren“.

+++ 07.07 Uhr Ruhige Nacht +++

Für die Feuerwehr in Kiel verlief die Nacht recht ruhig. Die Beamten hatten einen Einsatz in der Gurlittstraße, bei dem eine hilflose Person in einer Wohnung vermutet wurde. Der Bewohner öffnete allerdings unversehrt die Tür. Im Kirchenweg 34 rückten die Beamten um 5.34 Uhr ein weiteres Mal aus, da an der Hausfassade Wasser herablief. Es handelte sich um ein verstopftes Regenrohr.

+++ 07.01 Uhr: Zahl der „Plattsnacker“ stabil +++

Der Abwärtstrend des Plattdeutschen im norddeutschen Raum scheint vorerst gestoppt. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des Bremer Institutes für Niederdeutsche Sprache (INS) und des Institutes Deutsche Sprache. Menschen in mehreren Bundesländern wurden befragt.

Fast die Hälfte (47,8 Prozent) der 1632 befragten Norddeutschen über 16 Jahre gab an, „sehr gut“ bis „gut“ Plattdeutsch verstehen zu können; 16 Prozent können nach eigener Einschätzung „sehr gut“ bis „gut“ Plattdeutsch sprechen. 2007 waren es 46 beziehungsweise 14 Prozent.

„Wenn wir das auf die acht ganz oder in Teilen untersuchten Bundesländer hochrechnen, kommen wir auf rund 2,5 Millionen Menschen, die aktiv plattdeutsch sprechen. Anders als in den Vorjahren ist die Zahl seit 2007 stabil und nimmt nicht ab“, sagte INS-Chef Reinhard Goltz der Deutschen Presse-Agentur. Schleswig-Holstein führt mit 24,4 Prozent die Gruppe der aktiven Sprecher an, Mecklenburg-Vorpommern mit 70 Prozent das Feld der „Plattdeutsch-Versteher“.

+++ 06.59 Uhr: Auto brennt auf A1 aus +++

Auf der Autobahn 1 Höhe Maschener Kreuz (Kreis Harburg) ist am Sonntagabend ein Auto ausgebrannt. Die fünf Insassen retteten sich unverletzt aus dem Wagen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Während der Fahrt war der Motor kaputtgegangen, woraufhin das auslaufende Öl sich am heißen Motor entzündete. Dem Fahrer gelang es, das Auto auf den Standstreifen zu fahren. Als die Feuerwehr eintraf, war das Auto bereits komplett ausgebrannt. Die Autobahn war in Richtung Bremen gesperrt. Die Schadenshöhe war zunächst unbekannt.

+++ 06.55 Uhr: Wetteraussichten +++

In Kiel kann es heute vereinzelt zu Regen kommen und die Temperaturen liegen zwischen 16 und 19 Grad. Gegen Abend liegen die Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Den Regenschirm sollten Sie heute also auf keinen Fall zu Hause lassen.

+++ 06.50 Uhr Guten Morgen +++

Wir wünschen Ihnen einen schönen Start in die neue Woche!

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Ein Artikel von
Kathrin Mansfeld
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