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Live-News am Morgen, 15.06.2016

Heute sind Tornados möglich Live-News am Morgen, 15.06.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 15.06.2016 wichtig ist.

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Verfolgen Sie hier die Nachrichten am Morgen.

Quelle: Ulf Dahl (Archiv)

Sie stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren, haben einen Blitzer gesehen oder haben ein schönes Foto gemacht? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Tschüss! +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und freuen uns auf Donnerstag. Kommen Sie gut durch den Tag.

+++ 10.02 Uhr: Achtung Blitzer +++

In Kiel am Meimersdorfer Weg, Richtung L 318, soll ein Tempomessgerät stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.50 Uhr: Verfassungsgericht verhandelt über AfD-Klage gegen Bürgerschaft +++

Elf Mal hat die Hamburgische Bürgerschaft Kandidaten der AfD für die Härtefallkommission durchfallen lassen. Heute verhandelt das Hamburgische Verfassungsgericht über die Klage der AfD-Fraktion gegen die Bürgerschaft. In der mündlichen Verhandlung sollen die Sach- und Rechtslage beschrieben und die Positionen beider Seiten erörtert werden. Nach Auffassung der AfD verstößt die Nichtwahl gegen das Recht der Fraktion und ihrer Abgeordneten auf eine gleichberechtigte Mitwirkung im Parlament und seinen Untergremien. Das Urteil soll am 19. Juli verkündet werden. Die Härtefallkommission gilt für von Abschiebung bedrohte Menschen oft als letzte Hoffnung. Sie kann abseits geltenden Rechts etwa eine Ausreiseverfügung oder Abschiebung aufheben lassen. Das letzte Wort hat zwar die Innenbehörde, doch folgt diese stets der Empfehlung der Kommission. Wegen der AfD wurden bereits die Rechtsgrundlagen für das Gremium verändert. So muss sie ihre Beschlüsse nicht mehr einstimmig fällen und ist zudem auch dann arbeitsfähig, wenn mindestens zwei Drittel aller Mitglieder gewählt sind.

+++ 9.38 Uhr: KVG-Aktion zur Kieler Woche +++

KVG meldet, dass an der Kieler Holstenbrücke ab heute die Busse an Ersatzhaltestellen in der Mittellage halten. Diese Regelung gilt für die Kieler Woche. Wie eine Sprecherin sagte, werden heute in der Kieler Innenstadt an der Andreas-Gayk-Straße und am Hauptbahnhof die Flyer mit den ÖPNV-Tipps zur Kieler Woche verteilt. Es gibt viele Sonderfahrten für Bahnen sowie Busse: Ab dem Wochenende fährt auch wieder der Kiellinien-Express (Linie 44) vom Hauptbahnhof zur Reventloubrücke. Die Schwentinelinie (F2) weitet ihren Fahrplan in den Abendstunden aus. Am besten fährt man mit dem Kieler-Woche-Ticket: Für 20,50 Euro gilt es in den Bussen und Bahnen in Kiel und Schilksee ab dem Soundcheck-Freitag jeweils ab 10 Uhr. Wer Fördeschiffe auch nutzen will, ist mit 27,50 Euro dabei.  Den Flyer kann man auch herunterladen von den Internetseiten der KVG unter www.kvg-kiel.de oder der SFK unter www.sfk-kiel.de.

+++ 9.30 Uhr: Unser Linktipp +++

Wie urlaubsreif sind Sie? Hier geht es zum Test...

+++ 9.25 Uhr: Achtung auf der A7 +++

Zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt, Hamburg in Richtung Flensburg, besteht Gefahr durch ein Metallteil auf der Fahrbahn. Fahren Sie dort besonders vorsichtig.

+++ 9.21 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Bald 1000 Euro Bußgeld für Raser? Auf Autofahrer könnten bald drastische Strafen zukommen, wenn sie mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. Zumindest, wenn es nach dem Willen von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius geht, berichten die " Lübecker Nachrichten".  „Wer 20, 30 oder noch mehr km/h zu schnell fährt, muss eine Strafe zahlen, die im Bereich von 1000 Euro liegt“, sagte der SPD-Politiker.

Beckmanns Sportschule: Wer sich Image-Filme für Malente und seine Fußballschule erhofft hatte, muss laut " SHZ" ernüchtert sein: Beide kämen bei „Beckmanns Sportschule“, die von der ARD jeweils im Anschluss an die EM-Spiele zu später Stunde live aus dem „Uwe Seeler Fußball Park“ gesendet wird, nicht gut weg. Wer sich hier länger aufhalte müsse, erleide zwangsläufig einen Lagerkoller, lautet die vernichtende Botschaft in Kurzform.

+++ 9.03 Uhr: Das bringt der Tag +++

Nato-Minister wollen Vorbereitungen für Gipfel abschließen: Die Nato-Verteidigungsminister wollen ihre Vorbereitungen für das bevorstehende Gipfeltreffen in Warschau abschließen. Thema am zweiten Tag der Beratungen werden die Zukunft des Afghanistan-Einsatzes und die Kooperation mit der Ukraine sein. Zudem ist geplant, dass die Minister über die geplante Unterstützung der Nato für die internationale Koalition gegen die IS-Terrormiliz beraten.

Innenminister beraten über Terror, Einbrüche und Gewalt gegen Polizei: Die Innenminister von Bund und Ländern kommen zu einer dreitägigen Konferenz im Saarland zusammen. Unter anderem beraten sie dort über eine härtere Bestrafung von Angriffen auf Polizisten. Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU) macht sich als Chef der Innenministerkonferenz für einen neuen Vorstoß zur Verschärfung des Strafrechts stark.

Gesetzentwurf für wirksameren Kampf gegen Schwarzarbeit: Die Bundesregierung will Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung unter anderem im Taxi- und Speditionsgewerbe wirkungsvoller bekämpfen. Dazu sollen die Prüfungs- und Ermittlungsmöglichkeiten der beim Zoll angesiedelten Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKD) verstärkt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will das Kabinett beschließen.

NSU-Prozess beschäftigt sich mit Waffen: Das Waffenarsenal des rechtsterroristischen NSU beschäftigt erneut das Münchner Oberlandesgericht. Ein Beamter des Bundeskriminalamtes ist als einziger Zeuge zum NSU-Prozess geladen und soll aussagen, welche Waffen die mutmaßlichen Terroristen besaßen und wo sie herstammten.

Bundesverwaltungsgericht entscheidet erneut über Rundfunkbeitrag: Der Rundfunkbeitrag steht erneut beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auf dem Prüfstand. Verhandelt werden drei Klagen gegen den Westdeutschen Rundfunk (WDR). Die Kläger haben nach eigenen Angaben kein Rundfunkempfangsgerät oder nur ein Radio. Sie wenden sich gegen den Rundfunkbeitrag als Haushaltsabgabe.

Schweriner Gericht entscheidet über Ehrendoktorwürde für Snowden: Im Streit um die Ehrendoktorwürde für den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden durch die Universität Rostock verhandelt das Verwaltungsgericht Schwerin. Möglicherweise wird bereits heute entschieden. Die Philosophische Fakultät hatte im April 2014 beschlossen, dem Whistleblower Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen.

Gericht entscheidet Klage gegen Makler wegen Besichtigungsgebühr: Darf ein Makler eine Besichtigungsgebühr verlangen oder ist das ein unerlaubter Trick? Darüber entscheidet das Landgericht Stuttgart. Der Mieterverein Stuttgart hatte gegen den Immobilienvermittler geklagt, weil dieser von Wohnungssuchenden eine Besichtigungsgebühr von knapp 35 Euro verlangt hatte.

„Miss Germany“ trifft Papst - Begegnung bei Generalaudienz geplant: Die amtierende „Miss Germany“ Lena Bröder (26) soll bei der Generalaudienz von Papst Franziskus in Rom empfangen werden. Dabei möchte die aus Münster stammende katholische Religionslehrerin Franziskus das erste Exemplar ihres Buches „Das Schöne in mir - Mit Glaube zum Erfolg“ überreichen.

Nach Krawall-Urteil: Zweites Russland-Spiel bei EM: Russlands Fußballer treten zu ihrem zweiten Gruppenspiel bei der Fußball-EM auf Bewährung an. Gibt es am Rande der Partie gegen die Slowakei in Lille (15.00 Uhr) erneut Ausschreitungen russischer Fans, könnte die Europäische Fußball-Union ihre Drohung wahr machen und die Russen vom Turnier ausschließen.

+++ 8.52 Uhr: Heute Tornados in Schleswig-Holstein möglich +++

Der Deutsche Wetterdienst warnt, dass heute die Bildung einzelner Tornados in Schleswig-Holstein nicht ausgeschlossen ist. Es soll verbreitet zu Gewittern mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde mit stürmischen Böen um 65 km/h (Bft 8) und kleinkörnigem Hagel kommen. Örtlich sind Unwetter durch heftigen Starkregen mit Mengen bis 40 Litern pro Quaratmeter und Stunde möglich. In der Nacht zu Donnerstag lässt das Gewitterrisiko vorübergehend nach.

+++ 8.41 Uhr: Zuckerberg fällt vom Fahrrad und bricht sich den Arm +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg (32) hat sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad einen Arm gebrochen. Er trage aber weder Gips noch Schiene, weil laut seinen Ärzten bei leichten Brüchen Bewegung gut sei, sagte Zuckerberg in einem Live-Video auf Facebook. Er habe für einen Triathlon trainieren wollen und sei schon „nach zehn Sekunden“ von seinem neuen Fahrrad gefallen, erzählte der Facebook-Gründer dem Comedian Jerry Seinfeld, der zwischendurch dazustieß. Ein gebrochener Arm, dem das äußerlich nicht anzusehen sei, verwirre die Leute, räumte der US-Amerikaner ein. „Meine Frau will, dass ich ein vorübergehendes Tattoo mit dem Wort „gebrochen“ draufmache.“ Zuckerberg demonstrierte mit der Übertragung aus seinem Büro den Service Facebook Live, mit dem man Videos von verschiedenen Geräten aus auf der Plattform des Online-Netzwerks übertragen kann. Er beantwortete auch Fragen von Internet-Nutzern. Eine davon war, ob er in Wirklichkeit eine Echse sei - eine scherzhafte Theorie, die nach einem Bild auf dem Cover des „Time“-Magazins aufgekommen war, auf der Zuckerbergs Augen an die eines Reptils erinnerten. „Ich muss darauf mit Nein antworten. Ich bin keine Eidechse“, sagte Zuckerberg.

Mark Zuckerberg ist vom Rad gefallen.

Quelle: Alberto Estévez/dpa

+++ 8.34 Uhr: Charlie Sheen wirbt für Kondome +++

Der US-Schauspieler Charlie Sheen (50) wirbt für einen schwedischen Kondomhersteller und sicheren Sex. „Was sich anfühlen mag wie fünf lästige Sekunden, wie eine Verzögerung oder ein zerstörter Moment, kann tatsächlich ein ganzes Leben voll von potenziellem Kummer und Leiden verhindern“, sagt der ehemalige „Two and a Half Men“-Star in einem knapp drei Minuten langen Werbespot. Sheen spricht darin auch über eine mögliche HIV-Infizierung. Vielen Menschen seien Gespräche über Verhütung unangenehm, es gebe eine „Fantasievorstellung, ihnen könne das nie passieren“, sagt der 50-Jährige. „Ich habe damals auch so gedacht.“ Sheen ist HIV-positiv, wie er Ende vergangenen Jahres öffentlich gemacht hat. Die Diagnose bekam er eigenen Angaben zufolge bereits vier Jahre zuvor. „Es existiert eine seltsame Kombination: Die Leute wollen wie ich sein und mein Leben leben, aber da ist ein kleines Detail, das sie nicht wollen“, erklärt Sheen in dem Video.

Charlie Sheen wirbt jetzt für Kondome.

Quelle: Paul Buck/dpa

+++ 8.22 Uhr: Aktuelle Stunde zur Räumung eines von Osteuropäern bewohnten Parks +++

Die Räumung eines von Obdachlosen bewohnten Parks unweit der Reeperbahn in Hamburg-Altona hat ein parlamentarisches Nachspiel. Die Linken haben für die Bürgerschaftssitzung um 15 Uhr eine Aktuelle Stunde angemeldet. Aus Sicht der Opposition hat Rot-Grün sozial versagt. „Obdachlose werden verdrängt und geräumt statt menschenwürdig untergebracht“, heißt es im Antrag der Linken. Bezirksamt und Polizei hatten die Grünanlage nach Anwohnerbeschwerden am vergangenen Donnerstag geräumt. Betroffen waren rund 25 Personen, die dort seit April wohnten. Bereits 2014 waren die Behörden gegen rund 60 Osteuropäer vorgegangen. Sie hatten sich mit Zelten in dem Park am Nobistor niedergelassen. Daneben befassen sich die Parlamentarier unter anderem mit den Ganztagsangeboten an Hamburgs Schulen und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

+++ 8.10 Uhr: CDU-Politiker Wolfgang Bosbach bricht bei Messe-Auftritt zusammen +++

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach ist bei einem Messe-Auftritt in Hamburg zusammengebrochen. Als der 64-jährige Bosbach am Dienstagabend bei einem Interview die Fragen eines Moderators vor rund 300 Zuschauern beantwortete, habe er nach einem Medienbericht auf der Bühne einen Kollaps erlitten. Ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr bestätigte den Vorfall auf der Messe für Finanzdienstleister. Rettungskräfte behandelten nach Angaben der Feuerwehr den Politiker in der Halle. „Ich kann mich an nichts erinnern, aber mir geht es wieder gut“, sagte Bosbach später. „Als ich zu mir kam, hielt jemand meine Beine halbhoch, ich lag auf dem Boden, und der Rettungsdienst stand da. Ich habe keine Ahnung, was los war – wohl ein Schwächeanfall.“ Er werde sich von einem Arzt gründlich untersuchen lassen. Bosbach hatte in der Vergangenheit mitgeteilt, an Krebs erkrankt zu sein und Probleme mit dem Herzen zu haben.

+++ 7.58 Uhr: Aktuelle Verkehrslage +++

Bis auf einen Stau auf der A23 kurz vor Hamburg und viel Verkehr auf der A7 bei Neumünster in Richtung Hamburg ist es ruhig auf den Straßen in Schleswig-Holstein.

+++ 7.48 Uhr: Verfolgungsjagd mit Messer und Machete in Neumünster +++

Eine wilde Verfolgungsjagd und Schlägerei soll sich am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr eine Gruppe von jungen Männern ausländischer Herkunft an der Kaiserstraße in Neumünster geliefert haben. Mindestens zwei der Männer sollen laut "SHZ" bewaffnet gewesen sein. Gleich mehrere Zeugen des Geschehens hatten über den Notruf die Polizei alarmiert, die mit zahlreichen Streifenwagenbesatzungen anrückte. „Ich habe gesehen, wie einer der Männer eine große Machete in eine Mülltonne warf“, berichtete eine Zeugin. Ein anderer Beobachter sprach von „um die 20 jungen Leuten, alles Ausländer“. Die Polizei stellte eine Machete sicher. Die Hintergründe sind noch unklar.

+++ 7.40 Uhr: Wir erinnern an Ella Fitzgerald +++

Im Jahr 1996, heute vor zwanzig Jahren, starb Ella Fitzgerald, geboren am 25. April 1917. Sie war eine populäre auch als „First Lady of Song“ betitelte US-amerikanische Jazz-Sängerin und u. a. Gewinnerin von 14 Grammy-Awards (u. a. „Dream a Little Dream of Me“ mit Louis Armstrong 1950, „Blue Skies“ 1958).

Hier "Summertime" aus dem Jahr 1968: Einfach nur schön...

+++ 7.34 Uhr: DLRG befürchtet wachsende Zahl von Badeunfällen bei Flüchtlingen +++

Weil viele Flüchtlinge nicht schwimmen können, befürchtet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mehr Badeunfälle. „Es wird in diesem Jahr wahrscheinlich mehr solcher Unfälle geben als im letzten Jahr“, sagt DLRG-Referent Martin Holzhause. Das Problem müsse dringend angegangen werden. Oft überschätzten Flüchtlinge die eigenen Fähigkeiten und unterschätzten die Gefahren in unbekannten Gewässern. Im vergangenen Jahr ertranken 27 Flüchtlinge beim Baden. Die DLRG habe ihre Baderegeln, die in 30 Sprachen vorliegen, in einer Kurzversion in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch zusammengefasst. Damit gehe man auch in Flüchtlingsheime. Außerdem werden Schwimmkurse angeboten. Allerdings seien die Kapazitäten der Schwimmbäder begrenzt und es gebe schon Wartelisten für Schwimmkurse.

Die DLRG befürchtet eine wachsende Zahl von Badeunfällen mit Flüchtlingen.

Quelle: dpa

+++ 7.25 Uhr: Baby unter Decken erstickt: Prozess gegen Mutter vor Abschluss +++

Im Prozess um den Erstickungstod eines Babys in Hamburg-Harburg werden heute die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und des Verteidigers der Mutter erwartet. Möglicherweise könnte die Strafkammer am Landgericht auch schon das Urteil sprechen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die 29-Jährige hatte bereits zum Auftakt des Verfahrens gestanden, am 7. November vergangenen Jahres mehrere Decken über ihr schreiendes Baby gelegt zu haben, so dass der fünf Monate alte Junge erstickte. Über ihren Verteidiger erklärte sie, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht habe und die Tat zutiefst bereue. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Totschlag vor. Die Mutter ist nach Angaben ihres Anwaltes vermindert schuldfähig. Das habe ein Sachverständiger in einem Zwischengutachten festgestellt. Vor der Tat hätten ihr Stimmen befohlen: „Töte das Kind, sonst wirst du nie glücklich sein!“ Die Angeklagte erhob schwere Vorwürfe gegen den Vater des Kindes. Dieser habe sie geschlagen und ständig Geld von ihr gefordert, sagte sie. Oft habe sie kein Geld mehr für Essen gehabt. Darum habe sie während der Schwangerschaft gelegentlich als Prostituierte gearbeitet.

+++ 7.10 Uhr: TV-Ausfall in Neumünster +++

Zur besten Sendezeit am Dienstag gegen 19.20 Uhr mussten zahlreiche Neumünsteraner auf ihr Fernsehprogramm verzichten. Im Stadtteil Gadeland hatte es nach Angaben der Feuerwehr einen Kurzschluss in einem Stromkasten gegeben. Ob die Ursache ein Blitzeinschlag war, ist unklar. Der Defekt wurde schnell repariert.

+++ 7.04 Uhr: Vollgelaufene Keller aus im Kreis Steinburg +++

Auch in Kellinghusen im Kreis Steinburg musste die Feuerwehr am Dienstagabend nach heftigen Regenschauern zu rund 50 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzkräfte mussten Keller leerpumpen, mehrere Straßen an der Stör standen unter Wasser. Die Feuerwehr befreite außerdem einen Autofahrer aus seinem im Wasser stehenden Fahrzeug, der Mann kam mit dem Schrecken davon.

+++ 6.57 Uhr: Unwetter über Hamburg beschert Feuerwehr erneut Dauereinsatz +++

Nach heftigen Regenfällen hat die Feuerwehr in Hamburg am Dienstagabend erneut im Akkord gearbeitet - diesmal mussten die Helfer in kurzer Zeit zu mehr als 200 Einsätzen ausrücken. Besonders betroffen war nach Angaben der Feuerwehr der Westen der Stadt. Keller waren vollgelaufen und Straßen kurzzeitig überschwemmt. Im Verkehr verursachte das Unwetter kurzzeitig Behinderungen, größere Straßensperrungen gab es nach Angaben der Einsatzkräfte jedoch nicht. Auch Menschen wurden nicht verletzt. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr 231 Einsätze in vier Stunden.

In Hamburg standen Straßen unter Wasser.

Quelle: Axel Heimken/dpa

+++ 6.52 Uhr: Guten Morgen! +++

Das Wetter ist heute wechselhaft. Es wird zwar recht warm mit bis zu 20 Grad. Dafür soll es regnen, die Wahrscheinlichkeit liegt am Nachmittag bei 70 Prozent.

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Günter Schellhase
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