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1000 Puten verenden auf der A7

Geflügellaster verunglückt 1000 Puten verenden auf der A7

Fast 1000 Puten kamen Freitagfrüh bei einem Unfall auf der A7 bei Flensburg ums Leben. Fats alle Tiere verendeten in dem verunglückten Transporter oder mussten notgeschlachtet werden. Die Autobahn war stundenlang in beide Richtungen gesperrt. Gegen 14.30 Uhr wurde die Vollsperrung in Fahrtrichtung Süden aufgehoben, der Rückstau baute sich nur langsam ab.

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Feuerwehrmänner bergen am Freitagmorgen nach einem LKW-Unfall auf der Autobahn A7.

Quelle: dpa

Jagel. Etwa 700 Tiere verendeten in dem umgekippten Transporter bis Mittag, teilte die Polizei mit. Außerdem seien mehr als 200 Tiere notgeschalchtet worden. Bis zu 30 Tiere gelangten nach dem Unfall durch beschädigte Gitter nach draußen. Sie blieben als Schwarm allerdings beim Laster und gelangten nicht auf die Fahrbahn. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Feuerwehrmänner bergen am Freitagmorgen (06.07.2012) Puten nach einem LKW-Unfall auf der Autobahn A7. Ein Geflügellaster mit 1000 Puten war aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die Tiere konnten teilweise gerettet werden, einige mussten von einem Veterinär getötet werden.

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Der 68-jährige Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Lastwagen nach rechts von der Straße abgekommen und in den Graben gekippt. Er und sein Beifahrer (52) wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Transporter sollte die Puten zu einem Schlachthof im niedersächsischen Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) bringen.

Für die Bergung des 40 Tonnen schweren Lkw-Anhänger-Gespanns wurde ein schwerer Kran eingesetzt. Das Zugfahrzeug lag in dem Straßengraben auf dem Dach, der Anhänger war umgekippt. Die Arbeiten gestalteten sich laut Polizei schwierig. Um die 25 Kilo schweren Puten möglichst schnell umzuladen, waren zusätzlich Feuerwehr-Kollegen angefordert worden. In einem Container wurden die von einem Veterinär angeordneten Nottötungen der Tiere vorgenommen. „Das wurde recht diskret erledigt, auf die Fahrbahn kam kein Blut“, sagte Havariekommissar Norbert Henning.

Die toten Puten kamen in eine Tierkörperverwertungsanstalt, wie Henning mitteilte. Die wenigen gesunden Tiere sollten noch im Laufe des Tages zum Schlachthof gefahren und noch einmal von einem Veterinär untersucht werden.

Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Jagel und Owschlag mehrere Stunden voll gesperrt. Um 9.00 wurde die erste Fahrbahn Richtung Norden wieder freigegeben, Richtung Süden dauerte die Sperrung über Mittag an.

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