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20-Jährige vor U-Bahn gestoßen: Täter bleibt in Psychiatrie

Prozesse 20-Jährige vor U-Bahn gestoßen: Täter bleibt in Psychiatrie

Nach dem tödlichen Angriff auf eine 20 Jahre alte Frau in einem Berliner U-Bahnhof hat das Landgericht die dauerhafte Unterbringung des Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Berlin. Der 29-Jährige sei wegen einer Erkrankung nicht schuldfähig gewesen, begründeten die Richter am Dienstag die Entscheidung. Davon waren zuvor auch Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung in ihren Plädoyers ausgegangen. Der seit Jahren psychisch kranke Beschuldigte hatte die ihm unbekannte Frau am 19. Januar 2016 im Bahnhof Ernst-Reuter-Platz im Stadtteil Charlottenburg von hinten attackiert und vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Die 20-Jährige war sofort tot. Der geständige Mann hatte vor Gericht erklärt, er habe sich verfolgt gefühlt. Nur einen Tag zuvor war der 29-Jährige aus einer Psychiatrie in Hamburg entlassen worden - wegen "fehlender akuter Eigen- und Fremdgefährdung".

dpa

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