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20-Jähriger wollte Mutter töten: Unterbringung

Prozesse 20-Jähriger wollte Mutter töten: Unterbringung

Ein 20-Jähriger, der seine schlafende Mutter heimtückisch töten wollte, wird in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht. Das Kieler Landgericht urteilte am Dienstag, dass die Messerattacke auf die Mutter im Zustand der Schuldunfähigkeit geschah.

Kiel. Der junge Mann leide einem Gutachten zufolge an paranoider Schizophrenie mit Wahnvorstellungen. Die Jugendstrafkammer hatte während der Beweisaufnahme die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

In der Tatnacht zum 30. Oktober soll der 20-Jährige Stimmen gehört haben, die ihn zum Angriff auf die schlafende Mutter trieben. Die 57-Jährige konnte sich schwer verletzt in den Hausflur flüchten. Wegen des hohen Blutverlustes bestand akute Lebensgefahr. Ein Nachbar hatte ihre Hilfeschreie gehört und den Sohn von weiteren Angriffen auf die Frau abhalten können. Er alarmierte die Polizei.

Laut Urteil ist der 20-Jährige derzeit für die Allgemeinheit gefährlich. Bei günstigem Verlauf stellte das Gericht aber in Aussicht, dass die Maßnahme in einigen Jahren unter Auflagen außer Vollzug gesetzt werden könne. Der 20-Jährige befindet sich bereits seit der Tat in einem Fachkrankenhaus.

dpa

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