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3000 Unwetterwarnungen in Gewitterserie

Notfälle 3000 Unwetterwarnungen in Gewitterserie

Während der extremen Gewitterserie der vergangenen beiden Wochen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) 3000 Unwetterwarnungen herausgegeben. "Das ist einmalig, seit es das Warnsystem auf Landkreisebene gibt", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

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Ein Feuerwehrmann klettert über ein beschädigtes Dach in Hamburg.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Offenbach. Seit rund 15 Jahren gibt der Wetterdienst Warnungen für einzelne Landkreise heraus.

In der unwetterträchtigen Wetterlage, die am 26. Mai begann, habe es mindestens vier Tornados in Deutschland gegeben. Die Experten gehen inzwischen davon aus, dass es auch am Dienstag in Hamburg ein Tornado war, der schwere Schäden hinterließ. Bestätigt seien Tornados am 5. Juni - einer im mittelhessischen Butzbach und zwei in Schleswig-Holstein. Wahrscheinlich seien es deutlich mehr gewesen, es gebe eine ganze Reihe von Verdachtsfällen, sagte Friedrich, der auch DWD-Tornadobeauftragter ist.

Dass die Zahl der zerstörerischen Wirbelstürme in Deutschland zunehme, sei aber nicht nachweisbar, sagte Friedrich. Mit dem Radar seien sie nicht erfassbar. Der "Beobachtungseffekt" spiele eine Rolle: "Gefühlt gibt es mehr Tornados, weil mehr erkannt werden." Mit Handy-Kameras und Webcams würden einfach mehr dokumentiert. Nach DWD-Schätzungen gibt es pro Jahr in Deutschland einige Dutzend Tornados.

dpa

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