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338 Hummer vor Helgoland ausgewildert

Tiere 338 Hummer vor Helgoland ausgewildert

Wissenschaftler auf Helgoland prüfen neue Wege, um das Hummer-Aufzuchtprogramm unter dem Dach des Alfred-Wegener- Instituts (Bremerhaven) auf neue Beine zu stellen.

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Quelle: Christian Charisius

Helgoland. Mit einem einjährigen Projekt sollen die Chancen geprüft werden, das Hummerprogramm auszugliedern und auszubauen, sagte der geschäftliche Leiter, Roland Krone, der Deutschen Presse-Agentur. Das Artenschutzprogramm gehöre nicht zu den Kernaufgaben des AWI. Diese Aufgabe könnte künftig ein gemeinnütziger Verein übernehmen. Bis zum Frühjahr 2017 soll das neue Konzept stehen. Künftig könnten auch Geld zum Einsatz kommen, das Offshore-Windfirmen für Eingriffe in die Natur zahlen müssen.

Helgoland war lange berühmt für seine reichen Hummervorkommen. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Population aber auf einen Bruchteil der früheren Zahlen geschrumpft. Seit über 20 Jahren erforscht die Biologische Anstalt Helgoland unter dem Dach des AWI Möglichkeiten, mit Nachzuchtprogrammen eine selbsttragende Erholung der Bestände auszulösen. Für den notwendigen Ausbau des Projekts fehlte bislang aber immer das Geld.

Seit 1999 wurden nach Angaben der Wissenschaftler mehr als 12 000 einjährige markierte Hummer ausgesetzt. Seit 2007 können Interessierte gegen eine Spende eine Hummerpatenschaft übernehmen. Einmal im Jahr werden die Paten dann zur Freilassung der Jungtiere eingeladen. Am Sonntag wurden 338 dieser wenige Zentimeter großen Tiere vor Helgoland ausgesetzt.

dpa

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