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50 000 Euro veruntreut: Bewährungsstrafe, keine Kündigung

Prozesse 50 000 Euro veruntreut: Bewährungsstrafe, keine Kündigung

Ihr Geständnis und die Wiedergutmachung des Schadens haben einer 38-jährigen Bürokauffrau das Gefängnis erspart. Das Plöner Amtsgericht ließ am Donnerstag Milde walten und verhängte trotz jahrelanger Untreue in besonders schwerem Fall nur eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren.

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Quelle: Jens Wolf/Archiv

Plön. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss die Frau 500 Euro an die Kinderkrebshilfe der Uni-Klinik Kiel zahlen.

Laut Urteil ließ die Mitarbeiterin einer Immobilienfirma aus dem Kreis Plön in 111 Fällen Nachzahlungen von Mietern oder Schadensregulierungen von Versicherungen auf ihr eigenes Konto überweisen. Von 2011 bis 2015 summierten sich so insgesamt über 50 000 Euro. Die Summe zahlte die Frau nach Feststellungen des Gerichtes inzwischen über ein Bankdarlehen voll zurück. Der Arbeitgeber beschäftigt sie weiter. Sie füge nun jeder Geldbewegung Bankbelege bei, sagte die Angeklagte.

Die 38-Jährige hatte unter Tränen gestanden. Sie flog erst auf, als ihre Bank Unregelmäßigkeiten feststellte. Die Frau ist einschlägig vorbestraft. Sie macht inzwischen eine Therapie. Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag des Anklägers. Auch der Verteidiger hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert.

dpa

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