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50-Euro-Blüten im Internet angeboten: Haftbefehl

Kriminalität 50-Euro-Blüten im Internet angeboten: Haftbefehl

Er soll 50-Euro-Blüten im Internet angeboten und per Post verschickt haben: Die Polizei hat in Trittau (Kreis Stormarn) einen mutmaßlichen Geldfälscher festgenommen.

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Falschgeld.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Hamburg/Trittau. Die Ermittler hätten bei Durchsuchungen falsche Scheine entdeckt, die insgesamt eine Summe von 100 000 Euro ergeben, sagte eine Sprecherin der Hamburger Polizei am Mittwoch. Inzwischen wurde Haftbefehl gegen den 22-Jährigen erlassen. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" darüber berichtet.

Der Mann hatte laut Polizei zudem mehrfach über eine Kleinanzeigen-Seite im Internet eingekauft und mit Falschgeld bezahlt. Die Taten sollen sich seit Februar ereignet haben. Das Hamburger Landeskriminalamt ermittelte. Die Festnahme gelang den Ermittlern mit Unterstützung von Kollegen aus Schleswig-Holstein bereits am 17. November.

Die Beamten schnappten nach Polizeiangaben den 22-Jährigen, als er zusammen mit einer Begleiterin zwei Pakete abschicken wollte. Die Rolle der 20-Jährigen in dem Fall werde noch untersucht, sagte die Polizeisprecherin. In den Paketen steckten 50-Euro-Fälschungen. Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Trittau fanden die Ermittler Drucker, Handys und Versandmaterial. In einem Auto lagen viele Bögen mit aufgedruckten Geldscheinen. Der 22-Jährige schwieg zunächst. Das Landeskriminalamt wollte am Mittwoch weitere Details bekanntgeben.

dpa

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