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73-Jähriger in Hamburg erstochen

Ehefrau unter Verdacht 73-Jähriger in Hamburg erstochen

Bluttat in Hamburg: Eine 70-jährige Frau soll ihren drei Jahre älteren Mann mit mehreren Messerstichen getötet haben. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Notwehr handelt. Der Mann war nach ersten Erkenntnissen demenzkrank.

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Hamburg. Eine 70-jährige Frau soll ihren vermutlich demenzkranken Ehemann in Hamburg-Eilbek erstochen haben. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Notwehr handelt. Vor der Bluttat in der Nacht auf Samstag habe es zunächst einen verbalen Streit und dann eine körperliche Auseinandersetzung gegeben, erklärte ein Polizeisprecher. Dabei soll der 73-Jährige seine Ehefrau nach bisherigen Erkenntnissen angegriffen haben. Er starb in der gemeinsamen Wohnung. Die Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen.

Während der Auseinandersetzung habe die 70-Jährige ein Messer genommen und dem Mann mehrere Messerstiche in den Brustbereich versetzt. Sie habe selbst den Notruf gewählt, hieß es. Ein Notarzt habe vergeblich versucht, den 73-Jährigen wiederzubeleben.

Die 70-Jährige wurde zunächst festgenommen, nach einer Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Worum es in dem Streit des Ehepaares ging, war zunächst unklar.

Von dpa

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