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Angeklagten muss nach Messerstecherei in Psychiatrie

Prozesse Angeklagten muss nach Messerstecherei in Psychiatrie

Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke hat das Lübecker Landgericht den Angeklagten zwar freigesprochen, ihn aber in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Lübeck. Der inzwischen 76-Jährige leide unter einer wahnhaften Störung und stelle deshalb eine Gefahr für das Opfer und auch die Allgemeinheit dar, sagte der Vorsitzende am Montag. Der Angeklagte hatte im März einen heute 74-Jährigen vor einer Bar in Lübeck niedergestochen. Er war in dem Wahn befangen, seine damalige Ehefrau habe Jahre zuvor ein Verhältnis mit dem Opfer gehabt. Mit dem Freispruch folgte das Gericht den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Ursprünglich war dem Angeklagten versuchter Totschlag vorgeworfen worden. 

 

dpa

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