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Angriff im Gerichtssaal: Angeklagter verletzt Zeugin

Kriminalität Angriff im Gerichtssaal: Angeklagter verletzt Zeugin

Im Gerichtssaal greift ein Angeklagter seine frühere Freundin an, als sie gerade als Zeugin aussagt. Die Frau wird verletzt. Bereits früher soll er seine ehemalige Partnerin attackiert haben - darum geht es in dem Prozess.

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Strafjustizgebäude.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Ein 39 Jahre alter Angeklagter hat am Dienstag beim Auftakt eines Prozesses vor dem Hamburger Landgericht eine Zeugin - seine frühere Freundin - verletzt. "Es hat einen Angriff gegeben", sagte ein Gerichtssprecher. Auch der Angeklagte selbst sei dabei verletzt worden. Es solle sich ersten Erkenntnissen zufolge um Schnittverletzungen handeln. Im Gerichtssaal wurde nach Angaben des Gerichtssprechers Alarm ausgelöst.

Einen Bericht, dass der Angeklagte mit einem Bleistift auf die Zeugin eingestochen haben soll, konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

Der 39-Jährige steht vor Gericht, weil er seiner früheren Partnerin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Außerdem soll er der Frau gedroht haben, er werde wieder "durchdrehen" - damit soll er laut Staatsanwaltschaft auf seine frühere Verurteilung wegen Mordes angespielt haben. In erster Instanz war der Angeklagte zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt worden. Er muss sich unter anderem wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

dpa

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Angriff im Landgericht Hamburg

Im Gericht attackiert ein Angeklagter seine Ex-Freundin und einen Hamburger Staatsanwalt, der ihr zur Hilfe eilt. Offen ist, wie der 39-Jährige eine selbstgebastelte Stichwaffe in den Saal schmuggeln konnte. Der Justizausschuss will sich nun mit dem Vorfall befassen.

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