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Anklage wegen versuchten Mordes in Müllverbrennungsanlage

Kriminalität Anklage wegen versuchten Mordes in Müllverbrennungsanlage

Wegen einer brutalen Attacke mit einer Metallforke auf einen Arbeitskollegen in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld muss sich ein 22-Jähriger ab Dezember vor dem Landgericht Lübeck verantworten.

Lübeck. Die Staatsanwaltschaft hat den Lüneburger wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung und weiterer Straftaten angeklagt, wie ein Sprecher mitteilte. Der Mann soll im Juni einem Vorgesetzten eine vierzackige Metallforke ins Gesicht gerammt haben.

Der 22-Jährige sitzt bereits seit Mitte Juni in Untersuchungshaft. Die Anklage geht davon aus, dass sein Opfer nach ersten Angriffen bereits auf dem Boden lag als der Angeklagte die sogenannte Schlackegabel in das Gesicht des Verletzten rammte. Drei Zacken durchbohrten dabei den Kopf. Ärzte mussten die Metallforke mit einer Notoperation entfernen. Das Opfer überlebte die Attacke, muss laut Staatsanwaltschaft jedoch mit schweren Hirnschäden zu rechnen haben. 

dpa

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