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Ausflugsdampfer läuft auf Grund

Womöglich technisches Versagen Ausflugsdampfer läuft auf Grund

Ein Ausflugsdampfer auf der Elbe in Hamburg mit 52 Menschen an Bord ist womöglich wegen technischen Versagens auf Grund gelaufen. Dies müsse nun geprüft werden, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zu Freitag, nachdem der Dampfer am Liegeplatz angekommen war.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr haben in Hamburg am Elbufer eine Notbeleuchtung aufgestellt.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Hamburg. Von den 47 Passagieren, zwei Besatzungsmitgliedern und drei Service-Mitarbeitern sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es seien auch keine Betriebsstoffe ausgetreten. Die 30 Meter lange Hafenbarkasse sei bei ablaufendem Wasser auf einen sogenannten Stack, eine Steinbuhne zur Verminderung der Strömung, gefahren. Die Unfallursache wird noch von der Wasserschutzpolizei ermittelt.

Das festsitzende Schiff habe 20 Grad Schlagseite gehabt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es drohte zu Kentern. Alle Passagiere und ein Hund wurden mit Kleinbooten an den Anleger Wittenbergen im Stadtteil Rissen gebracht. Notärzte sichteten sie. Anschließend fuhr ein Bus die Schiffspassagiere wieder in die Innenstadt. Das festliegende Schiff wurde am späten Abend von einem Schlepper ins Fahrwasser gezogen und konnte mit eigenem Antrieb zu seinem Liegeplatz an der Elbphilharmonie fahren.

Die Feuerwehr war mit 50 Mann, zwei Löschbooten und vier Kleinbooten im Einsatz. Die 1955 gebaute „Große Michel“ ist eine ehemalige Hafenfähre, die zu einem Eventschiff umgerüstet wurde.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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