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Aufruhr im Stall: Heidschnucken-Schur in Hamburg

Tiere Aufruhr im Stall: Heidschnucken-Schur in Hamburg

Mit einem vielstimmigen und lauten Mäh haben die Heidschnucken in der Hamburg-Fischbeker Heide gegen das jährliche Scheren protestiert. Wie üblich vor der "Schafskälte" mussten die 150 Muttertiere der einzigen reinen Heidschnucken-Herde Hamburgs am Sonntag ihr Fell lassen.

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Schäfer Wolfgang Schmelzer schert eine Heidschnucke.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Eine weitere Herde gibt es in der Boberger Niederung, die allerdings aus Moorschnucken besteht, sagte Herdenbesitzer Gert Hawlitzky. Die Heidschnucken, eine Kreuzung aus Mufflon und Wollschaf, fressen Triebe anderer Pflanzen ab und erhalten so die Kulturlandschaft der Heide. Dafür gibt es Zuschüsse der Stadt. Die Wolle der Schnucken eignet sich aber nicht für Pullover oder Socken, sondern höchstens für grobe Produkte wie Teppiche.

dpa

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