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Polizei nimmt 18 Menschen fest

Ausschreitungen in Hamburg Polizei nimmt 18 Menschen fest

Nach Ausschreitungen bei zwei 1.-Mai-Demonstrationen von Linksextremisten ist es in Hamburg weitgehend ruhig geblieben. „In der Nacht ist nicht mehr viel passiert“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen.

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Mit zwei „revolutionären“ Mai-Kundgebungen halten Linksextremisten die Hamburger Polizei in Atem.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Insgesamt habe es 18 Festnahmen gegeben. 34 Polizisten wurden verletzt. Zur Zahl der verletzten Demonstranten machte die Polizei keine Angaben.

Am Freitagabend hatte die Polizei zwei sogenannte revolutionäre Kundgebungen aufgelöst, nachdem Teilnehmer die Beamten mit Böllern, Flaschen und Steinen angriffen. Auf beiden Seiten wurden mehrere Menschen verletzt, wie Beobachter und die Polizei berichteten.

Einen ersten Zug mit etwa 700 Teilnehmern hatte die Polizei schon wenige Meter nach Beginn im Stadtteil St. Pauli gestoppt, weil sich Teilnehmer vermummt hatten. Demonstranten warfen Feuerwerkskörper und Gegenstände auf Beamte. Die Polizei löste daraufhin die Versammlung auf. Sie setzte dabei Wasserwerfer und eine Reiterstaffel ein.

Wenige Stunden später endete eine zweite Kundgebung von bis zu 1500 Linksextremisten auf ähnliche Weise an der Reeperbahn. Die vom Bahnhof Altona losmarschierten Demonstranten attackierten die Polizei mit Böllern, Flaschen und Steinen, die Beamten gingen mit Wasserwerfern und Reizgas vor. Ein Journalist der Deutschen Presse-Agentur sah zwei verletzte Demonstranten. Nach Auflösung der Demonstrationen kam es zu weiteren Scharmützeln zwischen kleineren Gruppen und der Polizei auf St. Pauli und im Schanzenviertel.

Tagsüber hatten mehrere tausend Menschen weitgehend friedlich gegen die Flüchtlingspolitik des rot-grünen Senats demonstriert. Auch an den Gewerkschaftskundgebungen nahmen Tausende teil, darunter auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

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