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Außenanlage des neuen Eismeeres bei Hagenbeck jetzt offen

Tiere Außenanlage des neuen Eismeeres bei Hagenbeck jetzt offen

Im Hamburger Tierpark Hagenbeck ist die Außenanlage des neuen Eismeeres jetzt für die Besucher offen. Trotz technischer Schwierigkeiten im Innenbereich sei der Bauzaun entfernt worden, teilte der Tierpark am Mittwoch in der Hansestadt mit.

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Das Eismeer soll noch eine Panoramascheibe erhalten.

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. "Wir wollen unsere Gäste nicht länger warten lassen und ihnen das vorenthalten, was bereits seit Monaten fertig ist", sagte Tierparkdirektor Joachim Weinlig-Hagenbeck. In der Außenanlage zu sehen ist die dreijährige Walrossdame Neseyka, eine Nachfolgerin des legendären Hagenbeck-Wahrzeichens "Antje". Das etwa drei Meter lange Walross kam erst in der vergangenen Woche aus dem russischen Tierpark Ischewsk nach Hamburg. Außerdem bewohnen Seebären und eine Kolonie Humboldt-Pinguine die Anlage.

Um das neue Eismeer komplett zu eröffnen, wartet die Leitung noch auf den Einbau einer großen Panoramascheibe. Eine erste 5,5 Zentimeter dicke, zwei Meter hohe und fünf Meter breite Glasscheibe, die die beiden Eisbären Blizzard und Victoria von den Besuchern trennen sollte, überstand bereits 2011 den Probebetrieb nicht. Ein zweites Einsichtfenster ging bei Verladearbeiten zu Bruch. Dadurch verzögert sich die Eröffnung der rund 20 Millionen Euro teuren Gesamtanlage, die für den Frühsommer geplant war. Bis dahin müssen die Eisbären noch hinter den Kulissen bleiben. Der 750 Meter lange Rundweg durch die Anlage mit Unterwassereinsichten, dem Besuch der Antarktischen Pinguine und der Seevogel-Voliere ist vorerst noch geschlossen.

dpa

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