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Automatenwirtschaft setzt nach Razzia auf Aufklärung

Kriminalität Automatenwirtschaft setzt nach Razzia auf Aufklärung

Nach einer Razzia wegen Spielautomaten-Manipulationen in neun Bundesländern setzt die Automatenwirtschaft auf komplette Aufklärung. "Unsere Branche lebt von dem Vertrauen der Kunden in unsere Zuverlässigkeit.

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Ein junger Mann an einem Spielautomaten.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Kiel/Berlin. Wenn dieses Vertrauen erschüttert wird, gerät die Basis für das Automatengeschäft ins Wanken", sagte Pressereferentin Christine Kroke am Samstag.

Bei der Razzia am Donnerstag hatte die Polizei 114 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Einer der Hauptverdächtigen wurde in Schleswig-Holstein festgenommen. Seit Jahren soll die Tätergruppe bundesweit agiert, "in großem Umfang Geldspielautomaten eines namhaften Spielautomatenherstellers manipuliert" und sich so große Gewinne verschafft haben.

Wie jede andere Branche sei die Automatenwirtschaft nicht vor einigen wenigen schwarzen Schafen gefeit, sagte die Sprecherin. Es sei "existenziell wichtig für die in unseren Verbänden organisierten Unternehmer, die sich an Recht und Gesetz halten, unsere Spieldienstleistung sauber zu halten". Man unterstütze die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung.

dpa

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