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„Azura“ mit neuem Rumpfdesign

Werft Blohm + Voss „Azura“ mit neuem Rumpfdesign

Blohm + Voss kann auch bunt: Die Werft hat dem Kreuzfahrtschiff „Azura“ jetzt ein neues Rumpfdesign mit der britischen Nationalflagge verpasst. Die britische Reederei P & O Cruises hat entschieden, dass zukünftig die Nationalflagge auf beiden Seiten des Vorschiffes des 290 Meter langen Kreuzfahrers zu sehen sein soll.

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Die Werft Blohm+Voss hat dem Kreuzfahrtschiff „Azura“ jetzt ein neues Rumpfdesign mit der britischen Nationalflagge verpasst.

Quelle: Frank Behling

Hamburg. Die „Azura“ ist  eines von vier Kreuzfahrtschiffen, die bei der Werft in Hamburg im April überholt werden. Blohm + Voss stellt das vor keine großen Herausforderungen, da sich das Unternehmen mit seinen fünf Schwimmdocks und dem großen Trockendock „Elbe 17“ auf die Schiffsreparatur spezialisiert hat. Für die „Azura“ war die Dockung in Hamburg die erste große Überholung seit der Fertigstellung im Sommer  2010 bei der Werft Fincantieri im italienischen Monfalcone.

Die „Azura“ verließ Hamburg kurz nach Mitternacht mit Ziel Southampton. Damit wurde der gesteckte Zeitrahmen für die Dockung exakt eingehalten. Das 290 Meter lange Schiff soll am Sonntag von England aus zur nächsten Reise zu den Kanarischen Inseln  auslaufen. Bei der Dockung in Hamburg wurde außerdem auch ein Abgasfilter eingebaut, wie die Werft mitteilt.

Die 299 Meter lange „Azura“ gehört zu den mehr als 100 Schiffen der Carnival-Gruppe. Dazu gehören auch die Reedereien Aida Cruises, Holland America Line, Costa, Cunard und P&O. Mit der Carnival-Gruppe hatte die Hamburger Traditionswerft im Dezember einen Vertrag über die Wartung der Kreuzfahrtflotte abgeschlossen. Bei dem „Favoured Customer Agreement“ ist Blohm + Voss als einzige nordeuropäische Werft mit Carnival einen Servicevertrag eingegangen. Zu den Leistungen des Vertrags gehören Dockungen sowie Reisereparaturen während des Betriebs der Schiffe. Dafür hält die Werft ein mobiles Team aus Technikern bereit, das innerhalb von 24 Stunden an jeden Ort der Welt geflogen werden kann und dort Reparaturen an Carnival-Schiffen auszuführen soll.

In Hamburg liegt neben der „Azura“ jetzt noch die „Rotterdam“ von der Holland America Line im Dock. Am 21. April wird dann die „Aidavita“ von Aida als nächstes Carnival-Schiff eingedockt. Darüber hinaus überholt Blohm + Voss derzeit auch die erst zwei Jahre alte „Europa 2“ von Hapag-Lloyd. Das 2013 in Frankreich gebaute Flaggschiff der Kreuzfahrtsparte der Hamburger Traditionsreederei liegt für zwei Wochen in einem Schwimmdock.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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