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Baby fast zu Tode geschüttelt: Vater legt Teilgeständnis ab

Prozesse Baby fast zu Tode geschüttelt: Vater legt Teilgeständnis ab

Ein junger Vater hat vor dem Hamburger Landgericht zugegeben, seinen drei Monate alten Säugling mit Schlägen schwer misshandelt zu haben. Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, seinen kleinen Sohn anschließend noch fast zu Tode geschüttelt zu haben, stritt der 27-Jährige jedoch ab.

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Für den Prozess wurden zehn Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Am Donnerstag ließ er durch seinen Verteidiger erklären, dass er sein Kind unter Alkoholeinfluss in der Nacht zum 29. April in Hamburg-Finkenwerder aus dem Bett gehoben und dem quengelnden Jungen feste Schläge gegen den Kopf verpasst habe. "Er hat mich sauer gemacht", berichtete der Angeklagte. Er habe das Baby am nächsten Morgen aber nicht geschüttelt. "Ich habe ihn lediglich aus dem Bett gehoben, da ist er zusammengesackt und atmete nicht mehr." Das Kind erlitt durch die Misshandlungen bleibende Hirnschäden.

dpa

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