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Baby zu Tode geschüttelt: fünfeinhalb Jahre Haft gefordert

Prozesse Baby zu Tode geschüttelt: fünfeinhalb Jahre Haft gefordert

Im Lübecker Prozess um den Tod eines vier Wochen alten Säuglings hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag fünfeinhalb Jahren Haft wegen Totschlags für den Vater beantragt.

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Landgericht Lübeck.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Lübeck. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, das schreiende Baby im November 2015 so heftig geschüttelte zu haben, dass es starb. Der Angeklagte habe um die Gefährlichkeit seines Tuns gewusst und den Tod seines Sohnes billigend in Kauf genommen, sagte der Staatsanwaltschaft. Der Anwalt der Nebenklage forderte sechs Jahre Haft wegen Totschlags. Die Verteidigung wertete die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge und forderte eine milde Strafe. 

dpa

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