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Badedrama im Hohendeicher See in Hamburg: Vater tot geborgen

Notfälle Badedrama im Hohendeicher See in Hamburg: Vater tot geborgen

Hunderte Menschen genießen am Sonntag das Sommerwetter am Hohendeicher See. Dann geht ein Familienvater plötzlich im Wasser unter und wird wenige Stunden später tot geborgen.

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Einsatzkräfte fahren mit Booten auf dem Hohendeicher See.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Es sollte ein fröhlicher Sommertag werden - doch der Ausflug zum Hohendeicher See im Südosten von Hamburg endete für eine Familie aus dem Kreis Stormarn in einer Tragödie: Der 53-jährige Vater der Familie konnte am Sonntagabend von Tauchern nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden, wie die Feuerwehr am späten Sonntagabend mitteilte. Die Mutter und ihre drei Kinder wurden noch vor Ort von Seelsorgern betreut.

Die Feuerwehr hatte seit dem Nachmittag nach dem vermissten Schwimmer gesucht. Zeugen hatten Hilferufe gehört und die Feuerwehr alarmiert. Die Rettungskräfte waren mit Tauchern und kleinen Booten vor Ort und suchten den See mit Sonargeräten ab. Insgesamt waren 35 Retter im Einsatz. Der Leichnam des Mannes wurde in die Rechtsmedizin gebracht, um dort die genaue Todesursache zu untersuchen.

Der Hohendeicher See ist etwas mehr als zwei Kilometer Meter lang, 440 Meter breit und bis zu 19 Meter tief. Er wird auch schlicht "Oortkaten" genannt, da er neben der gleichnamigen Ortschaft liegt. Erst vor wenigen Tagen hatten zwei Mädchen dort einen Mann vor dem Ertrinken gerettet, indem sie lauthals um Hilfe riefen.

dpa

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