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Bauernverband äußert Zweifel

Wolf-Ansiedlung Bauernverband äußert Zweifel

Nach Angriffen auf eine Schafherde in Rodenbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat der Bauernverband eine Wiederansiedlung der Wölfe in Schleswig-Holstein in Frage gestellt. Es würden große Zweifel bestehen, ob Schleswig-Holstein überhaupt ein geeigneter Lebensraum für Wölfe sei, teilte der Bauernverband am Montag mit.

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Nach Angriffen auf eine Schafherde in Rodenbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat der Bauernverband eine Wiederansiedlung der Wölfe in Schleswig-Holstein in Frage gestellt.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Rendsburg. Aufgrund des geringen Waldanteils, weiträumiger Weidehaltung und des engmaschigen Verkehrs- und Wegenetzes sei das Bundesland für die Raubtiere nicht geeignet, hieß es. Außerdem müsse vor einer Wiederansiedlung des Wolfes eine Vereinbarkeit mit Tourismus oder der Deichsicherung geprüft werden, betont der Bauernverband.

Laut Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist der Wolf in Schleswig-Holstein willkommen. Die Wolfspopulation soll am Freitag im Landtag debattiert werden.

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