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Behörden prüfen Entschädigungs-Forderung von Rocker-Chef

Kriminalität Behörden prüfen Entschädigungs-Forderung von Rocker-Chef

Gut drei Jahre nach einer Groß-Razzia gegen Rocker-Kriminalität im Norden prüft die Staatsanwaltschaft die Höhe der Entschädigungs-Forderungen vom Ex-Boss der Hells Angels in Hannover Frank Hanebuth.

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Hells Angöes Aufdruck.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Kiel. "Wir werden darüber in den kommenden Wochen befinden", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein, Heinz Döllel, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit bereitet die Kieler Staatsanwaltschaft eine entsprechende Entscheidung vor. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Im Zuge der Razzia hatten sich GSG9-Spezialkräfte im Mai 2012 auf Hanebuths Anwesen in Niedersachsen von einem Hubschrauber abgeseilt, die Tore aufgerammt und einen Hund erschossen. Er wurde verdächtigt, Drahtzieher eines Auftragsmordes zu sein - jedoch stellte die Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen im April 2013 mangels eines Tatnachweises ein.

Bereits im Mai 2014 entschied das Amtsgericht Kiel daraufhin, dass Hanebuth einen Anspruch auf Entschädigung hat. Nach dpa-Informationen belaufen sich die Forderungen Hanebuths auf gut 30 000 Euro. Er sitzt seit 2013 in Spanien in Untersuchungshaft.

dpa

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