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Behörden wollen Sicherheit von Bunkern überprüfen

Brände Behörden wollen Sicherheit von Bunkern überprüfen

Nach den schweren Bränden in zwei Hamburger Hochbunkern planen die Behörden eine Bestandsaufnahme aller Gebäude dieser Art in der Hansestadt. Bei gewerblich genutzten Bunkern, vor allem wenn dort Gefahrstoffe gelagert werden, sollen die Sicherheitsstandards überprüft werden.

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Einsatz beim Brand in Hamburger Hochbunker.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Das vereinbarten am Dienstag Vertreter der Bezirke und der Feuerwehr auf einer Besprechung in der Innenbehörde. Wann eine Liste aller Bunker in Hamburg vorliegen wird, konnte der Sprecher der Behörde, Frank Reschreiter, nicht sagen. Die Bestandsaufnahme sei kompliziert, weil ein Teil der Bunker in Privatbesitz sei, die übrigen dem Bund gehörten oder dem Zivilschutz unterstünden.

In der Nacht zum vergangenen Samstag hatte es einen Brand und eine heftige Explosion in einem Bunker im Stadtteil Bahrenfeld gegeben. In dem Gebäude lagerten mit behördlicher Genehmigung 5,5 Tonnen Pyrotechnik verschiedener Firmen. "Das war alles Rechtens", sagte ein Sprecher der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Im Stadtteil Rothenburgsort waren am Dienstag vergangener Woche mehr als 70 Tonnen ätherische Öle in Brand geraten und noch während der Löscharbeiten überraschend explodiert. 45 Menschen wurden verletzt. Mehrere Hundert Anwohner konnten auch am Dienstag noch nicht in ihre Wohnungen zurück, weil eine behördliche Genehmigung ausstand. Sollte diese kommen, müssten aber zunächst Handwerker die Fenster und Türen reparieren, sagte ein Sprecher der Frank-Unternehmensgruppe, die die Häuser verwaltet.

dpa

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