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Beste Vorleser kommen aus Hamburg und Sachsen-Anhalt

Literatur Beste Vorleser kommen aus Hamburg und Sachsen-Anhalt

Josephine Martz (11) aus Hamburg und Monique Roszak (12) aus Sachsen-Anhalt können am besten vorlesen. Die beiden Schülerinnen gingen am Mittwoch in Frankfurt als Siegerinnen aus dem Finale im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels hervor.

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620 000 Sechstklässler nahmen am Vorlesewettbewerb teil.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main/Hamburg. Rund 620 000 Sechstklässler aus 7500 Schulen hatten teilgenommen und aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen, 25 schafften es ins Finale. Der Jury gehörten ein Kinderbuchautor, ein Schauspieler, die Direktorin der Nationalbibliothek und die beiden Vorjahressieger an.

Josephine Martz vom Gymnasium Eppendorf in Hamburg las aus "Spiegelkind" von Alina Bronsky. Das Buch erzählt, wie eine 15-Jährige sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter macht. Monique Roszak von der Sekundarschule Bad Schmiedeberg hatte sich das Buch "Oskar und das geheimnisvolle Volk" von Claudia Frieser ausgesucht. Darin reist Oskar ins mittelalterliche Nürnberg, wo er mit Freunden Abenteuer erlebt.

"Leser sind im Vorteil: Lesen ist nicht nur Grundlage für jede sinnvolle Mediennutzung, es ist nicht nur Schlüssel zu jeglicher Bildung - es macht darüber hinaus einfach Freude", sagte Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins, laut Mitteilung nach der Siegerehrung. Alle Finalisten erhalten Bücher und Hörbücher, die beiden Bundessieger gewinnen zusätzlich einen Wanderpokal und eine Lesung mit einem Jugendbuchautor an ihren Schulen. Sie werden außerdem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen.

dpa

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