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Betrugsprozess vertagt: Angeklagter nicht verhandlungsfähig

Prozesse Betrugsprozess vertagt: Angeklagter nicht verhandlungsfähig

Der Betrugsprozess gegen einen Rechtsanwalt und Notar sowie einen Kaufmann vor dem Lübecker Landgericht ist am Freitag vertagt worden. Der angeklagte Anwalt sei wegen psychischer Probleme derzeit nicht verhandlungsfähig, sagte eine Sachverständige vor Gericht.

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Ein schleswig-holsteinischer Justizbeamter steht im Landgericht.

Quelle: Angelika Warmuth/Archiv

Lübeck. Die beiden Männer aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen stehen seit Anfang November vor Gericht, weil sie in den Jahren 2009 und 2010 zahlreiche Besitzer von Eigentumswohnungen um erhebliche Summen betrogen haben sollen. Der Anklagepunkt, auch eine an Demenz leidende Millionärin aus Friedrichsruh bei Hamburg um Hunderttausende Euro geprellt zu haben, wurde dagegen nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen vorläufig fallengelassen. 

Das Verfahren gegen eine mitangeklagte Kauffrau aus Bremen sei inzwischen ebenfalls gegen Auflagen eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Bereits am vorangegangenen Verhandlungstag hatte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer für die beiden verbliebenen Angeklagten Haftstrafen von jeweils vier Jahre gefordert. Für den Rechtsanwalt und Notar beantragte sie ein Berufsverbot. Der Prozess soll 23. Februar fortgesetzt werden.

 

dpa

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