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Bewährungsstrafe für falsche Lehrerin

Prozesse Bewährungsstrafe für falsche Lehrerin

Eine falsche Lehrerin, die in mehreren Bundesländern jahrelang mit gefälschten Zeugnissen unterrichtet hat, ist vom Amtsgericht Kiel wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

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Die Angeklagte wurde schuldig gesprochen.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 50-Jährige aus Wismar zunächst ihr Lehrer-Diplom in Deutsch und Staatsbürgerkunde, das sie noch in der DDR erhalten hatte, manipuliert hatte, um als Lehrerin arbeiten zu können. In den folgenden Jahren hatte sie dann immer wieder Urkunden mit Abschlüssen gefälscht, die sie nie erhalten hat, um weiter in dem Beruf tätig sein zu können. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwalt hatten Bewährungsstrafen gefordert.

Die Richterin bescheinigte der 50-Jährigen eine hohe kriminelle Energie. Sie war in zunächst in Mecklenburg-Vorpommern tätig, später in Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein und wieder in Mecklenburg-Vorpommern. Immer, wenn ihre Tätigkeit aufzufliegen drohte, wechselte sie die Schule oder das Bundesland. Erst 2013 flog sie endgültig auf.

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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