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Bis zu 100 Schaulustige behindern Rettung nach Autounfall

Unfälle Bis zu 100 Schaulustige behindern Rettung nach Autounfall

Dutzende Schaulustige und Familienangehörige haben in Rendsburg die Rettungsmaßnahmen nach einem Autounfall mit mehreren Verletzten massiv behindert. Am späten Freitagabend sei an einer Kreuzung ein 18 Jahre alter Autofahrer mit seinem Kleinwagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf ein Taxi aufgefahren, das gerade abbiegen wollte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Rendsburg. Das Taxi wurde gegen einen Ampelmast geschoben. Zwei Menschen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Rettungskräften befreit werden. Insgesamt wurden zwei Menschen schwer und zwei leicht verletzt.

Die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme seien "massiv durch bis zu 100 (!) Schaulustige und Familienangehörige der Unfallbeteiligten" behindert worden, teilte die Polizei weiter mit. Ein Angehöriger habe versucht, mit seinem Wagen an die Unfallstelle heranzukommen und sei dabei direkt auf einen Polizisten zugefahren. Dieser konnte sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Auch hier ging der Tumult weiter: Die Klinikmitarbeiter seien durch Familienangehörige bedrängt und gestört worden, so dass die Polizei erneut einschreiten musste, hieß es.

dpa

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