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Blinder Passagier aus Ghana bittet Polizei aus Frust um Heimreise

Flüchtlinge Blinder Passagier aus Ghana bittet Polizei aus Frust um Heimreise

Die Bundespolizei hat einem frustrierten Mann aus Ghana, der auf einem Frachtschiff als blinder Passagier entdeckt worden war, zu seiner Heimreise verholfen. Der 22-Jährige habe erklärt, nach sechs Wochen auf dem Schiff sei er frustriert und wolle nach Hause, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Lübeck. Der Afrikaner war auf hoher See von der Schiffsbesatzung entdeckt worden. Nach Angaben des Kapitäns hätten jedoch mehrere europäische Länder dem jungen Mann die Einreise verweigert, sagte der Polizeisprecher. Über die ghanaische Botschaft besorgte die Bundespolizei Papiere und ein Flugticket für den Mann und brachte ihn am Mittwoch zum Hamburger Flughafen. Der 22-Jährige hatte der Polizei gesagt, er habe sich Mitte März in einem französischen Hafen an Bord des Frachtschiffes geschlichen. 

dpa

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