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Blindgänger in Wedel ohne Probleme entschärft

Notfälle Blindgänger in Wedel ohne Probleme entschärft

Ein 250-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Wedel bei Hamburg entschärft worden. "Der Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes hat sicher gearbeitet", sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag.

Wedel. Nach einer knappen Stunde sei die Bombe unschädlich gemacht worden.

Vor der Entschärfung hatten die Einsatzkräfte eine Sperrzone mit einem Radius von 500 Metern um den Fundort eingerichtet, Straßen wurden gesperrt. In dem betroffenen Gebiet waren nach Angaben des Sprechers rund 500 Menschen gemeldet - nur neun kamen aber zur Betreuungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes. "Alle anderen waren nicht zu Hause", hieß es.

Die Fliegerbombe war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes wird die Sprengkraft der Bombe durch das hohe Alter nicht kleiner. Das Detonationsrisiko ist durch Rostbefall nach mehr als 70 Jahren im Erdboden eher höher.

Eine weitere Bombenentschärfung ist an diesem Sonntag gegen 14.00 Uhr in Kiel geplant. Dort sind im Stadtteil Ellerbek laut Behördenangeben rund 5000 Menschen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Die Bombe war am Donnerstag bei Arbeiten an einem Radweg nahe der Gerhart-Hauptmann-Schule gefunden worden. Straßensperrungen in dem Bereich beginnen gegen 12.00 Uhr.

dpa

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