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Brandstiftung: Angeklagter muss fünfeinhalb Jahre in Haft

Prozesse Brandstiftung: Angeklagter muss fünfeinhalb Jahre in Haft

Nach einem Brand mit einem Toten in einem Hotel am Hamburger Hauptbahnhof hat das Landgericht einen Angeklagten am Donnerstag zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

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Der Haupteingang zum Strafjustizgebäude in Hamburg.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Der Mann muss sich zudem einem Entzug unterziehen. "Es war nicht nur eine Tragödie, sondern auch eine Straftat", sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Der alkoholabhängige Angeklagte aus Niedersachsen hatte beim Prozessauftakt gestanden, am 20. April in dem Hotel einen Teppich im Erdgeschoss in Brand gesetzt zu haben. Das Feuer breitete sich über Treppe, Decken und Eingangstür des Hauses aus. Ein 32-jähriger Hotelgast aus Bhutan kam in den Flammen ums Leben. Zehn weitere Hotelgäste erlitten eine Rauchvergiftung.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren sowie die Unterbringung des 46-Jährigen in einer Entziehungsanstalt gefordert. Die Verteidigung hatte keinen konkreten Antrag gestellt.

dpa

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