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Bruterfolg im Nationalpark Wattenmeer nur mittelmäßig

Tiere Bruterfolg im Nationalpark Wattenmeer nur mittelmäßig

Für die Brutvögel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist 2016 nur ein mittelmäßiges Jahr geworden. Die Spannbreite beim "Kükenalarm" reicht von gutem Erfolg bis zu Totalausfall, teilte die Nationalparkverwaltung in Husum am Freitag mit.

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Ein Lachmöwen-Jungvogel steht am Eidersperrwerk neben einem Rucksack.

Quelle: Wolfgang Runge/Archiv

Husum. Grund seien Raubtiere wie Fuchs und Marder, die seit einigen Jahren besonders am Festland für große Verluste sorgen. Dort seien die Populationen bei den Brutvögeln zum Teil weitgehend zusammengebrochen, sagte Vogelexperte Martin Kühn. "Zu den wenigen Ausnahmen zählen eine kleine, durch ein Schutzprojekt intensiv betreute Lachseeschwalbenkolonie in Neufelderkoog sowie ein größerer Trupp von Küstenseeschwalben rund um das Eidersperrwerk."

Insgesamt ziehen jährlich fast 100 000 Paare Seeschwalben, Möwen, Wat- und andere Küstenvögel auf den Salzwiesen, Stränden und Dünen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste ihren Nachwuchs groß. Bei zwei Drittel der Brutvogelarten gehen die Bestände jedoch seit den 1990er Jahren im gesamten Wattenmeer zurück. Gründe sind nach Einschätzung des Wattenmeersekretariates CWSS unter anderem häufigere Überflutungen der Brutgebiete, Raubsäuger, schlechte Nahrungsbedingungen sowie die Klimaveränderung und Meereserwärmung.

dpa

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