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CDU: Kleine Anfrage zu getötetem Einbrecher von Hamburg-Jenfeld

Kriminalität CDU: Kleine Anfrage zu getötetem Einbrecher von Hamburg-Jenfeld

Der Überfall auf einen Hausbesitzer in Hamburg-Jenfeld, bei dem in der Nacht zu Mittwoch ein 25-Jähriger starb, beschäftigt nun auch die Politik. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion stellte eine Kleine Anfrage an den Senat, wie am Freitag bekannt wurde.

Hamburg. Der Abgeordnete Denis Gladiator erklärte, der getötete Mann sei ein ausländischer Intensivtäter gewesen. Der Experte für Innere Sicherheit will nun wissen, seit wann und mit welchem Recht sich der 25-Jährige in Deutschland aufhielt und warum er nicht abgeschoben wurde. Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" saß der aus Westafrika stammende Mann mehr als drei Jahre im Gefängnis und wurde erst vor gut einem Monat entlassen. Er sei auch schon in einen ähnlichen Wohnungsraub verwickelt gewesen.

Der 25-Jährige soll zusammen mit einem Komplizen den Hausbesitzer überfallen haben. Die beiden Männer traten nach Angaben der Polizei die mit einem Riegel gesicherte Tür ein. Der 63 Jahre alte Hausbesitzer griff zur Pistole und schoss auf den 25-Jährigen im Hausflur. Die Einbrecher flohen, der Verletzte brach auf der Straße zusammen und starb. Sein Komplize wird von der Polizei gesucht.

dpa

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