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Countdown für Kieler Woche: Die ersten Marineschiffe sind eingelaufen

Offizielle Eröffnung am Sonnabend Countdown für Kieler Woche: Die ersten Marineschiffe sind eingelaufen

Feststimmung an der Förde. Die Kieler Woche zieht Gäste aus aller Welt in den Bann. Neun Tage lang wird gesegelt und gefeiert. Der Alt-Oberbürgermeister eröffnet das Fest als Ministerpräsident.

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Das russische Landungsschiff "Kaliningrad" läuft am Freitag in Kiel im Marinestützpunkt ein. Insgesamt sind 23 Marineschiffe aus elf Ländern während der Kieler Woche zu Gast.

Quelle: dpa

Kiel. Segeln, feiern und Musik ohne Ende: Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt taucht ein in die Kieler Woche. Nach inoffiziellem Vorgeplänkel mit ersten Konzerten, Ausstellungen, Empfängen und Sportwettkämpfen am Freitag geht es am Sonnabend offiziell los. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) eröffnet die Großveranstaltung am Abend gemeinsam mit Seglerlegende Jochen Schümann, Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (SPD). Für Albig ist es nur vier Tage nach seiner Wahl eine Premiere der besonderen Art, denn vor einem Jahr läutete er noch als Kieler Oberbürgermeister das neuntägige Spektakel ein.

Die Kieler Woche gilt als weltgrößtes Segelereignis und größtes Sommerfest im Norden Europas. Etwa drei Millionen Besucher aus aller Welt werden erwartet. An den Segelregatten nehmen etwa 5000 Sportler aus mehr als 50 Staaten teil. Am zweiten Sonnabend der Kieler Woche wird die traditionelle Windjammerparade auf der Förde erneut Zehntausende begeistern. Die „Alexander von Humboldt II“ wird den Korso anführen, dahinter gleiten dann unter anderem die Großsegler „Star Flyer“, „Mir“ und der größte traditionelle Windjammer der Welt, die „Sedov“, in Richtung Ostsee.

Am Freitag wurden in der Förde-Stadt überall noch letzte Vorbereitungen getroffen. „Es läuft alles nach Plan“, sagte Arne Gloy vom Kieler Presseamt. „Jetzt hoffen wir auf das richtige Wetter.“ Die Prognosen sind insgesamt wenig berauschend, wenn auch nicht abschreckend. Für die Kieler Woche ist ein Mix aus Sonne und Regen ohnehin normal.

Am Freitagvormittag füllte sich nach und nach der Marinestützpunkt mit Schiffen aus insgesamt elf Staaten. 23 Einheiten hatten sich angemeldet, unter anderem aus den USA, Dänemark, Russland und den Niederlanden. Zu ihnen gehört der amerikanische Kreuzer „USS Normandy“, der von einem Manöver im Ostseeraum kam. Deutsches Flaggschiff zur Kieler Woche ist die Fregatte „Brandenburg“.

Wie immer, bietet die Kieler Woche auch in diesem Jahr ein buntes Musikprogramm. Gleich nach dem Auftakt geht es hochkarätig her: Bob Geldof tritt auf, ehemaliger Frontmann der Boomtown Rats und Initiator des legendären Benefiz-Konzertes „Live Aid“. Kim Wilde, Stefanie Heinzmann und Heinz Rudolf Kunze sind in Kiel ebenfalls dabei, Frida Gold, Right Said Fred und die Leningrad Cowboys auch.

Am Sonntag kommt Bundespräsident Joachim Gauck nach Kiel. Er hält die Festrede zur Verleihung des Weltwirtschaftspreises. Damit werden zur Kieler Woche jährlich bedeutende Ökonomen, Politiker und Unternehmer ausgezeichnet. Diesmal sind es Nobelpreisträger Daniel Kahneman, der frühere finnische Staatspräsident Martti Ahtisaari und der amerikanische Unternehmer Nathan Eagle, ein herausragender Anwendungsentwickler für Mobiltelefone.

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Die Stimmung steigt: Am Sonnabend startet die Kieler Woche. Zum größten Volksfest Nordeuropas und größten Segelsportereignis der Welt werden bis zum 24. Juni drei Millionen Besucher in der Landeshauptstadt erwartet.

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