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Elb-Link Reederei sieht Chancen für Fährlinie

Cuxhaven - Brunsbüttel Elb-Link Reederei sieht Chancen für Fährlinie

 Der Betriebsleiter der angeschlagenen Cuxhavener Elb-Link Reederei, Bernd Bässmann, hält eine Wiederaufnahme des Fährbetriebs Cuxhaven-Brunsbüttel für möglich. „Die Zahlen im letzten Jahr waren nicht so schlecht“, sagte Bässmann.

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Der Betriebsleiter der angeschlagenen Cuxhavener Elb-Link Reederei hält eine Wiederaufnahme des Fährbetriebs Cuxhaven-Brunsbüttel für möglich.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Cuxhaven. „Wir haben einen Großteil unserer Schulden abgebaut.“ Er sei in Gesprächen mit potenziellen Investoren. Weitere Lösungsmöglichkeiten würden in einem Arbeitskreis ausgelotet.

Allerdings sei die Reederei auf die Unterstützung der öffentlichen Hand angewiesen. Deshalb wollte Bässmann am Abend in einer Sondersitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Cuxhaven sein Konzept zum Weiterbetrieb vorstellen. „Am Ende muss die Politik entscheiden, was machbar ist“, sagte er.

Die Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven hatte in der vorigen Woche ihren Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Die Verbindung war im August 2015 mit zwei Fährschiffen gestartet. Am Montag stellte die Reederei mit rund 50 Beschäftigten einen Insolvenzantrag. Das Amtsgericht Cuxhaven bestellte den Anwalt Jan Antholz als vorläufigen Insolvenzverwalter. Bässmann sagte, der Insolvenzverwalter müsse nun entscheiden, ob eine Auffanggesellschaft gegründet werde.

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