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DLRG rettet fünf Menschen aus Nord- und Ostsee

Notfälle DLRG rettet fünf Menschen aus Nord- und Ostsee

Schwimmer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DLRG) haben in der Nord- und in der Ostsee innerhalb weniger Tage fünf Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Bad Nenndorf. Am Sonntag holten sie zwei 15 und 16 Jahre alte Segler vor der Nordsee-Insel Föhr aus dem Wasser. Die Jugendlichen waren während Gewittersturms mit Windböen der Stärke neun bis zehn in einer Segeljolle rund 400 Meter vor dem rettenden Strand gekentert, wie die DLRG am Dienstag mitteilte.

Drei Tage zuvor befreiten sie am Donnerstag eine Mutter und ihre beiden Kinder vor der Insel Usedom aus einer gefährlichen Unterströmung in der Ostsee. Die Mutter war bereits unter Wasser gezogen worden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihre beiden Kindern überstanden den Unfall "halbwegs unbeschadet", wie DLRG-Sprecher Martin Janssen mitteilte. "Ohne Hilfe in letzter Minute wären alle ertrunken."

Mit Beginn der Hauptferienzeit sind alle Wachstationen der DLRG an der Nord- und Ostseeküste voll besetzt. 700 Rettungsschwimmer sorgen in der Saison an 90 Strandabschnitten für die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

dpa

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