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Der "Meldorfer Goldschatz" kommt zurück

Museen Der "Meldorfer Goldschatz" kommt zurück

Der "Meldorfer Goldschatz" kommt heim: 60 Jahre nach dem spektakulären Fund bei Bauarbeiten kommen die 61 Goldmünzen für eine Sonderausstellung zurück nach Meldorf (Kreis Dithmarschen).

Meldorf. Das Dithmarscher Landesmuseums präsentiert die wertvollen Stücke anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums. Sie sind normalerweise Teil einer Dauerausstellung des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums Schloss Gottorf.

Die Münzen ruhten rund 700 Jahre lang mitten in der Stadt in einem Keramik-Topf in einem Meter Tiefe, sagte Museumsleiterin Jutta Müller. Zwei Arbeiter hatten den Schatz am 2. Juni 1955 bei Tiefbauarbeiten entdeckt: 61 unterschiedlich große Gulden. 56 der Goldtaler stammten aus den Niederlanden, drei waren in Frankreich geprägt worden, und drei kamen aus den Erzbistümern Köln und Trier. "Der Fund zeigt, dass Meldorf im Spätmittelalter ein wichtiges Handelszentrum war", sagte Müller: "Für so viel Geld hätte man damals 15 Ochsen kaufen können." Oder anders gerechnet entspricht es dem damaligen Verdienst eines Handwerkers von sieben bis acht Jahren.

Die Ausstellung zur mittelalterlichen Stadtgeschichte läuft vom 21. Mai bis 30. Oktober 2015. Anschließend kehrt der Goldschatz zurück nach Schloss Gottorf.

dpa

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