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Neubau für Neustadt

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Neubau für Neustadt

Das erste in Mecklenburg-Vorpommern gebaute Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird in Schleswig-Holstein stationiert. Das teilten die Seenotretter in Bremen mit. Gebaut hatte das Boot die Tamsen Werft in Rostock. Der Neubau soll Anfang Juni in Neustadt stationiert werden.

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Der Neubau „SRB 65“ passierte am Dienstag nach Probefahrten und einem Zwischenstopp in Kiel-Schilksee den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Frank Behling

Neustadt i.H.. Der Neubau „SRB 65“ passierte am Dienstag nach Probefahrten und einem Zwischenstopp in Kiel-Schilksee den Nord-Ostsee-Kanal.

Die nächsten Wochen wird das Schiff mit Tests und Ausrüstungen am Heimatstützpunkt der Seenotretter in Bremen verbringen. Am 29. Mai soll das Boot dann in Bremerhaven von Daniela Schadt getauft werden. Der zukünftige Name ist noch geheim. Die Kennung „SRB 65“ steht nur für die Neubaunummer in der Flotte der DGzRS.

Die Bootstaufe erfolgt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Jahrestages der Gründung der Gesellschaft Ende Mai in Bremerhaven durch Daniela Schadt, der Lebensgefährtin des Bundespräsidenten und DGzRS-Schirmherren Joachim Gauck.  Dabei werden neben der „SRB 65“ auch der erste 28-Meter-Kreuzer „SK 35“  und dessen Tochterboot getauft. Außerdem ist in Bremerhaven ein Treffen der Seenotretter aus verschiedenen Nationen geplant.

Nach den Feiern wird die „SRB 65“ direkt durch den Nord-Ostsee-Kanal zurück in die Ostsee kommen und Kurs auf die Lübecker Bucht nehmen. In Neustadt wird das Boot dann das Seenotrettungsboot „Crempe“ ablösen. Die DGzRS hat Neustadt ausgewählt, weil sich in der Nachbarschaft auch die Ausbildungsstation befindet. Bei den Lehrgängen sollen nach Mitteilung der Organisation zukünftig möglichst viele der freiwilligen Helfer auf dem neuen Boot üben können.

Der Neubau ist 10,1 Meter lange und 3,61 Meter breit. Die Geschwindigkeit beträgt 18 Knoten, was für den Strand und Uferbereich vollkommen ausreichend ist. Das sieben Tonnen verdrängende Boot wird ausschließlich von freiwilligen Mitgliedern der DGzRS gefahren.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH