18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Direns Vater: Geld bringt den ermordeten Sohn nicht zurück

Kriminalität Direns Vater: Geld bringt den ermordeten Sohn nicht zurück

Die Eltern des in den USA erschossenen Austauschschülers Diren D. wehren sich gegen den Eindruck, man habe mit der Familie des Schützen über Geld verhandelt.

Voriger Artikel
Neunjähriger von herabstürzendem Ast schwer verletzt
Nächster Artikel
Haftstrafen für Auftragsbrandstifter von Ahrensburg

Gedenkstätte für den in den USA erschossenen Austauschschüler Diren.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Missoula/Hamburg. "Wie kann man sich mit dem Mörder seines Sohnes einigen?", sagte Direns Vater Celal D. am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Es habe lediglich eine Übereinkunft der Anwälte mit den Versicherungen des Täters gegeben. "Wir wollen kein Geld von der Familie des Täters haben." Die Versicherungen hätten ohnehin eine Summe auszahlen müssen. "Aber selbst, wenn die uns 100 Millionen Euro zahlen, bringt uns das unseren Sohn nicht zurück."

Der 17-jährige Diren lebte bei einer Gastfamilie in Missoula im US-Staat Montana, als er im April 2014 von Markus K. erschossen wurde. Diren war in dessen Garage eingedrungen, der Grund dafür wurde nicht aufgeklärt. Der Täter berief sich auf sein Recht, sich und sein Eigentum zu verteidigen. Im vergangenen Februar verurteilte ein Gericht in Missoula ihn jedoch wegen vorsätzlicher Tötung zu 70 Jahren Haft.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

KN-KSV-Liveticker

Verfolgen Sie alle Spiele von Holstein Kiel im KN-KSV-Liveticker.

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Norddeutschland 2/3