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Diskriminierungsvorwürfe: Fitnessstudio ändert Hausordnung

Justiz Diskriminierungsvorwürfe: Fitnessstudio ändert Hausordnung

Nach einer Beschwerde männlicher Kunden hat ein Hamburger Fitnessstudio das Verbot ärmelloser Trainingskleidung auch auf Frauen ausgeweitet. Der Fitnessanbieter mit Sitz in Niedersachsen ergänzte das in der Hausordnung aufgeführte Verbot, in Unterhemden oder Stringer zu trainieren, um den Hinweis "Dieses gilt gleichermaßen für Männer und Frauen!".

Hamburg. Das teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit.

Zwei Freizeitsportler hatten dem Betreiber des Studios vorgeworfen, Männer durch die im Studio geltende Kleiderordnung zu diskriminieren. Das Verbot werde ihrer Ansicht nach nur gegen Männer durchgesetzt. Daraufhin hatten sie sich an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gewandt. Seit 2006 gingen bei der Antidiskriminierungsstelle 184 Beschwerden wegen Diskriminierung in Fitnessstudios ein. Meist gehe es dabei um Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Religion.

dpa

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