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Drei Millionen Euro für Hamburgs Parkfriedhof Ohlsdorf

Denkmäler Drei Millionen Euro für Hamburgs Parkfriedhof Ohlsdorf

Für die Weiterentwicklung eines der größten Parkfriedhöfe der Welt in Hamburg stellen der Bund und die Stadt drei Millionen Euro bis 2018 bereit. Angesichts einer veränderten Bestattungskultur soll das fast 400 Hektar große Areal im Stadtteil Ohlsdorf als international bedeutendes Kultur- und Gartendenkmal erhalten, aber auch verändert werden.

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Eine Engelsfigur steht in Hamburg auf dem Friedhof Ohlsdorf hinter einem Steinkreuz.

Quelle: Angelika Warmuth/Archiv

Hamburg. Das geht aus einer Mitteilung der Umweltbehörde vom Montag hervor. Grabstätten von Prominenten denkmalgeschützte Grabmonumente, Skulpturen und Mausoleen blieben aber bestehen. Unter anderen wurden der Schauspieler Hans Albers, der Theaterintendant Gustaf Gründgens und Humorist Heinz Erhardt in Ohlsdorf bestattet.

Nach Angaben der Behörde haben sich die Beisetzungen in der Hansestadt seit 1995 um 22 Prozent verringert, der Anteil der Sargbeisetzungen ist von 40 auf fast 25 Prozent zurückgegangen. Familiengrabstätten würden kaum noch nachgefragt und für Urnenbeisetzungen insgesamt weniger Fläche benötigt. Außerdem gebe es weniger Trauerfeier, so dass vier Kapellen dafür schon nicht mehr genutzt werden. Künftige Grabstätten könnten sich auf rund 100 Hektar Friedhofsfläche konzentrieren. Die Veränderungen sollen vom nächsten Jahr an mit den Anwohnern erörtert werden. Die Bundesmittel kommen aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus".

dpa

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