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Chinesen in der Nordsee

Seemanöver Chinesen in der Nordsee

Ein Marineverband der chinesischen Marine operiert in der Nordsee. Die drei EInheiten befinden sich auf dem Weg von China nach Russland. Sie sollen ein Manöver mit der russischen Marine abhalten.

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Chinesische Marine operiert in der Nordsee. Zuletzt passierten 2015 und 2016 chinesische Kriegschiffe den Nord-Ostsee-Kanal (Foto).

Quelle: Frank Behling

Kiel. Ein chinesischer Flottenverband ist auf dem Weg nach Russland in der Nordsee eingetroffen. Am Montagmorgen hat die niederländische Fregatte "Van Amstel" den Verband gesichtet und die Begleitung übernommen. Die niederländische Fregatte wird die chinesischen Einheiten während des Aufenthalts in der Nähe der niederländischen Hoheitsgewässer beschatten. Die chinesischen Marineschiffe sollen in dieser Woche durch den Großen Belt und den Fehmarnbelt in die Ostsee einlaufen. Besuche in deutschen Häfen sind nicht geplant.  

Der Verband besteht aus dem Zerstörer „Hefei“, der Fregatte „Yun Cheng“ und dem Versorgungsschiff „Luomahu“ mit rund 600 Soldaten an Bord.  Ziel der Fahrt ist das  mehrwöchige Seemanöver „Joint Sea 2017“ mit der russischen Marine in der Ostsee. Im Rahmen dieses Seemanövers sollen die chinesischen Einheiten auch St. Petersburg und Baltiysk (Kaliningrad) besuchen.  

Auf der Reise von China nach Nordeuropa musste der Verband bereits einmal umgestellt werden. Der ursprünglich in China am 18. Juni gestartete Zerstörer „Changsa“ fiel mit einer Havarie im Indischen Ozean aus. An seine Stelle wurde kurzfristig das Schwesterschiff „Hefei“ geschickt.

Ob die Einheiten auch deutsche Häfen oder den Nord-Ostsee-Kanal passieren werden, steht noch nicht fest. Übungen mit der deutschen Marine seien nicht geplant, heißt es beim Marinekommando auf Nachfrage.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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