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Enttäuschung bei ESC-Party auf Hamburger Reeperbahn

Medien Enttäuschung bei ESC-Party auf Hamburger Reeperbahn

Enttäuschung auf der Hamburger Reeperbahn: Tausende Zuschauer haben am Samstagabend bei der großen Party zum Eurovision Song Contest (ESC) mit der deutschen Teilnehmerin Ann Sophie gefühlt.

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Zuschauer verfolgen den ESC auf einer Videoleinwand.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Als am Ende feststand, dass die Hamburger Sängerin keine Punkte bekommen würde, war es ruhig auf der Reeperbahn. "Man muss es so nehmen wie es ist, aber wir hätten ihr schon ein, zwei Punkte gegeben", sagte eine Besucherin.

Dabei hatte es zunächst nach einem erfolgreichen Abend ausgesehen. "Regen, Regen, Regen. So sind wir es gewohnt. Aber nicht heute, denn es scheint die Sonne!", sagte die Moderatorin Barbara Schöneberger zur Begrüßung und spielte damit auf die verregnete Feier des vergangenen Jahres an. Sommerlich wurde es dann aber trotz des strahlend blauen Himmels nicht: Zwischen ihren Auftritten schlüpfte die Moderatorin schnell in eine dicke Daunenjacke.

Der "Countdown für Wien" begann sogleich mit dem Auftritt einer Siegerin: Lena Meyer-Landrut, die ESC-Gewinnerin von 2010, stand an ihrem Geburtstag auf der Hamburger Bühne. Ihr folgten Ferris MC und Sarah Connor. Zwischen 21.00 Uhr und bis Mitternacht wurde die Grand-Prix-Party zum Public Viewing. Auf der großen Leinwand übertrug der NDR das Finale aus Wien.

Doch die Stimmung blieb verhalten. Die Tausenden Fans feierten zwar  den Auftritt von Ann Sophie. Als die Sängerin sich nach dem Finale per Schalte bei ihren Hamburger Fans bedankte, fiel der Applaus schon wieder zurückhaltender aus.

Laut wurde es hingegen bei der Punktevergabe, die in diesem Jahr  Moderatorin Schöneberger gleich mit übernahm. "Null Punkte ist nicht ok", kommentierte später Jurymitglied Mark Foster das Ergebnis von Ann Sophie. Die deutsche Jury, die bereits am Freitag abgestimmt hatte, habe Lettland vorne gesehen. Am Ende waren es die Auftritte von Revolverheld, Andreas Bourani und Stefanie Heinzmann, die die Stimmung an der Reeperbahn pünktlich zur After-Show-Party und der Live-Übertragung in der ARD wieder aufheiterten.

dpa

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