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Ersticktes Baby: Angeklagte will Stimmen gehört haben

Prozesse Ersticktes Baby: Angeklagte will Stimmen gehört haben

Die Mutter, die ihr fünf Monate altes Baby Max erstickt haben soll, hat schwere Vorwürfe gegen den Vater des Kindes erhoben. Dieser habe ständig Geld von ihr gefordert, sagte die 29 Jahre alte Angeklagte am Dienstag vor dem Landgericht Hamburg.

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Das Strafjustizgebäude in Hamburg.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Hamburg. Oft habe sie kein Geld mehr für Essen gehabt. Darum habe sie während der Schwangerschaft gelegentlich als Prostituierte gearbeitet.

Die Frau wiederholte auch ihre Aussage, wonach ihr Stimmen an dem 7. November letzten Jahres befohlen hätten, das Kind zu töten. Sie habe einige Decken über das schreiende Baby geworfen und sei dann ins Wohnzimmer gegangen, um Musik zu hören. Als sie nach 20 Minuten nach dem Kind gesehen habe, sei er wohl schon tot gewesen. Die vorgesehene Zeugenaussage des Freundes und Nebenklägers wurde verschoben.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 29-Jährigen Totschlag vor. Die Angeklagte hatte bereits zum Prozessauftakt über ihren Verteidiger erklärt, sie trage die Verantwortung für die Tat. Später hatte sie über Stimmen in ihrem Kopf berichtet. In einem Zwischengutachten wird laut Verteidigung nun festgestellt, dass die Angeklagte zwar vermindert schuldfähig, aber nicht völlig schuldunfähig ist.

dpa

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