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Experten entschärfen Weltkriegsbombe in Kiel

Notfälle Experten entschärfen Weltkriegsbombe in Kiel

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Freitag in Kiel erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Die Spezialisten brauchten 55 Minuten, um die beiden Zünder der amerikanischen 500-Kilo-Bombe zu entfernen, wie die Polizei mitteilte.

Kiel. Der Blindgänger war zuvor bei Überprüfungen auf dem Gelände der Kieler Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule im Stadtteil Wellingdorf entdeckt worden.

Aus Sicherheitsgründen hatten am Vormittag in einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort zahlreiche Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Betroffen waren etwa 3000 Anwohner. Die Evakuierung des Gebiets verlief nach Polizeiangaben aber nicht reibungslos. Weil die Beamten im gesperrten Bereich immer wieder Menschen antrafen, verzögerte sich der Beginn der Entschärfung um mehr als eine Stunde.

"Weiterhin herrschte ein gewisses Maß an Unverständnis bei einem Teil des durch die Evakuierung und Sperrung betroffenen Personenkreises. So kam es vor, dass Beamte an den Sperrposten beleidigt wurden", hieß es bei der Polizei. Für die Dauer der Arbeiten mussten auch Teile des Ostrings und der Schönberger Straße gesperrt werden.

dpa

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Foto: Der 500 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg war ab 12:13 Uhr entschärft worden.

Die in Wellingdorf aufgefundene Fliegerbombe ist am Freitagmittag erfolgreich durch Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärft worden. Die Arbeiten verliefen ohne nennenswerte Probleme. Sämtliche Straßensperrungen sind ab sofort aufgehoben, die betroffenen Personen können zurück an ihre Arbeitsplätze und in ihre Wohnungen.

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