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Fahndungsplakate zu Messerstecher auch in Asylheimen

Kriminalität Fahndungsplakate zu Messerstecher auch in Asylheimen

Bei der Fahndung nach dem Messerstecher von der Alster hat die Hamburger Polizei auch in Flüchtlingsunterkünften Fahndungsplakate aufgehängt. Ziel sei es, Menschen zu erreichen, die über andere Medien nicht angesprochen werden könnten, sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher.

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"Polizei"-Schild.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

Hamburg. "Wir versuchen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die wir haben." Ein Unbekannter hatte 16. Oktober einen 16-Jährigen mit mehreren Messerstichen an der Kennedybrücke getötet. Die Begleiterin des Jugendlichen stieß der Angreifer ins Wasser. Die 15-Jährige konnte sich unverletzt ans Ufer retten.

Auf den mehrsprachigen Fahndungsplakaten ist ein Phantombild des mutmaßlichen Täters zu sehen. Die Ermittler suchen Zeugen, die den etwa 23 bis 25 Jahre alten Mann wiedererkennen oder am Tattag auffällige Beobachtungen im Bereich der Kennedybrücke gemacht haben. Polizei und Staatsanwaltschaft haben 5000 Euro für Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgelobt. Eine Verbindung zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hält die Polizei weiterhin für unwahrscheinlich, wie der Sprecher am Mittwoch bekräftigte. Das IS-Sprachrohr "Amak" hatte ein Bekenntnis der Terrormiliz zur Tat verbreitet. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuvor über die Fahndungsplakate in Flüchtlingsunterkünften berichtet.

dpa

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